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Samsung hat auf der Gamescom in Köln neue Gaming-Monitore vorgestellt und jagt damit die Konkurrenz vor sich her. Highlight ist der neue Odyssey G6. Der knackt als erster Bildschirm der Welt die magische Marke von 1.100 Hertz bei der Bildwiederholrate. Dazu kommen drei OLED-Modelle, die je nach Spiel blitzschnell zwischen maximaler Auflösung und höchster Geschwindigkeit wechseln. Besonders für Shooter-Fans könnte das ein echter Vorteil sein.
Weltrekord-Monitor mit 1.100 Hertz
Der Odyssey G6 besitzt ein 27-Zoll-Fast-IPS-Panel und erreicht nach Aussage von Samsung als erster Monitor weltweit eine Bildwiederholrate von 1.100 Hertz. Möglich wird das in HD-Auflösung, bei schärferem QHD sind immerhin noch 600 Hertz drin. Per Knopfdruck können Spieler zwischen beiden Modi wechseln. Vorteil für Gamer: Gegner erscheinen früher auf dem Bildschirm, Bewegungen wirken noch flüssiger, Reaktionen können schneller erfolgen.
Mehr zum ThemaOLED-Monitore passen sich dem Spiel an
Neben dem G6 stellte Samsung weitere Bildschirme vor, und zwar mit OLED-Technik. Besonderheit: Diese Modelle wechseln zwischen Auflösung und Geschwindigkeit. Das Flaggschiff Odyssey OLED G9 kommt mit 49 Zoll, 5120 x 1440 Pixeln und bis zu 360 Hertz. Wer maximale Geschwindigkeit braucht, kann auf eine niedrigere Auflösung umstellen und erhält bis zu 720 Hertz. Der OLED G8 bietet drei Betriebsarten: 4K mit 360 Hertz, QHD mit 520 Hertz oder Full HD mit 680 Hertz. Der OLED G7 wiederum bringt 42 Zoll, 4K-Auflösung und ein gebogenes Display mit.
Start und Preise noch nicht bekannt
Samsung will aber nicht nur schneller werden, sondern auch für bessere Bilder sorgen. Gemeinsam mit Activision Blizzard arbeitet der Hersteller daran, HDR10+ Gaming in „Call of Duty: Modern Warfare 4“ zu integrieren. Farben und Kontraste sollen damit deutlich realistischer wirken. Bis Mitte 2027 sollen mehr als 20 große Spieletitel die Technik unterstützen.
Wer jetzt sofort zum Elektromarkt aufbrechen will, kann sich wieder hinsetzen: Wann Samsung die neuen Gaming-Displays auf den Markt bringt und was sie dann kosten, ließ der Konzern offen.