
Empfehlungen der Redaktion
Bei dem Quintett aus Portland geht es um alles: um Dystopie versus Utopie, um Rollbacks und das Gefangensein in Retroschleifen, um die Flucht in eskapistische Mätzchen und ums Augenverschließen vor Kriegen und der ökologischen Katastrophe. In ihrem adäquat weltumspannenden Sound bedienen sich The Fourth Wall bei Bright Eyes, Muse und Tame Impala.
Die bombastisch gesteigerten Gen‑Z-Indie-Pop-Pastoralen („Entropy“) überwältigen mehr, als dass sie zum Nachdenken anregen. The Fourth Wall versammeln Zutaten aus Folk, Glam und Space Rock zu einem durchaus progressiven Gemisch. Nur werden daraus selten gute Songs.