Auf ihrer kostbaren Stradivari scheint Anne-Sophie Mutter häufig mit 950 PS unterwegs zu sein. Ihr Spiel setzt auf immense Energie und Hochglanzvirtuosität. Zudem pflegt sie den Auftritt als glamouröser Star der Klassik – ein Konzertabend hat bei ihr stets auch etwas Mondänes. Mit Funkenflug ist daher zu rechnen, wenn sie am 21. Februar, 20 Uhr, mit Tschaikowskis Violinkonzert in der Tonhalle gastiert: Das Bravourstück vereint russische Folklore, symphonische Breite und enorme technische Anforderungen.