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In der 7. Runde der Super League setzt sich St. Gallen bei Servette mit 2:0 durch. Die Ostschweizer treffen in beiden Halbzeiten früh. Servette zeigt einen bedenklichen Auftritt und verliert Captain Timothé Cognat.

Nach wettbewerbsübergreifend vier Niederlagen in Serie (zwei in der Conference-League-Quali, zwei in der Liga) hat der FC St. Gallen in Genf zum Siegen zurückgefunden. Die Mannschaft von Enrico Maassen feierte in der 7. Runde der Super League einen verdienten 2:0-Erfolg gegen Servette.

Spielentscheidend waren die ersten Minuten beider Halbzeiten. In der 6. Minute profitierte Aliou Baldé von einem ungenügenden Spielaufbau der «Grenats» und traf mit rechts in die tiefe Ecke. Steve Rouiller hatte den Abschluss noch minimal, aber entscheidend, abgelenkt.

Noch etwas weniger Zeit benötigten die St. Galler in Halbzeit 2, um das Skore zu erhöhen. In der 50. Minute setzte sich der zur Pause eingewechselte Nevio Scherrer im Laufduell mit Marco Burch durch und bezwang Edvinas Gertmonas zum 2:0. Burch verdiente sich für seine Verteidigungsarbeit keine Bestnoten.

Beide Teams verlieren den Captain

Servette näherte sich zwar in den Minuten nach dem 0:2 dem St. Galler Tor etwas an und nach einer Stunde strich Burchs Kopfball nur knapp am weiten Pfosten vorbei. Doch letztlich blieb es ein ganz schwacher Auftritt des Heimteams. Fehlpass reihte sich an Fehlpass und in der Defensive leisteten sich die Protagonisten immer wieder Aussetzer. Bestes Beispiel war Rouiller, der in der 68. Minute den Ball als letzter Mann ohne Not an Baldé verlor.

Zu allem Überfluss hatte Servette unmittelbar vor der Pause seinen verletzten Captain Timothé Cognat ersetzen müssen. Der Mittelfeldakteur musste mit der Bahre vom Platz getragen werden. Nach etwas mehr als einer Stunde ging auch St. Gallens Captain angeschlagen vom Platz. Lukas Görtler wurde durch Joel Ruiz ersetzt.

Für Gourvennec wird es eng

Durch die 4. Saisonniederlage belegt Servette nach der 7. Runde den letzten Platz (hat aber noch ein Spiel in der Hinterhand). Für Coach Jocelyn Gourvennec wird es nach dem blutleeren Auftritt seiner Schützlinge langsam eng. Mit einem Schnitt von bloss 1,36 Punkten pro Spiel liegt der Franzose klar hinter seinen Vorgängern Thomas Häberli (1,52), René Weiler (1,67) und Alain Geiger (1,59) zurück. Das Derby am kommenden Sonntag bei Lausanne-Sport könnte für ihn bereits zum Schicksalsspiel werden.

So geht es weiter

Der FCSG steht am kommenden Samstag wieder im Einsatz. In St. Gallen empfängt man den FC Sion. Einen Tag später reist Servette nach Lausanne.

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