Limassol/Genf – Freedom24 sieht die Schweiz als Markt mit langfristigem strategischen Interesse an. Der europaweit aktive Online-Broker prüft deshalb, eine Niederlassung in Genf zu eröffnen. Dazu lotet Freedom24 Potenziale bei Vermögensverwaltung, digitaler Finanzstruktur und Künstlicher Intelligenz aus.

(CONNECT) Der europaweit tätige Online-Broker Freedom24 erwägt die Eröffnung einer Niederlassung in Genf. Für die in Limassol auf Zypern ansässige Tochter der internationalen Finanzgruppe Freedom Holding Corporation bildet die Schweiz einen Markt von langfristigem strategischem Interesse, informiert Freedom24 in einer entsprechenden Mitteilung. Für die Standortwahl werden Potenziale in den Bereichen Vermögensverwaltung, digitale Finanzstruktur, Künstliche Intelligenz und Datenmanagement ausgelotet.

„Die Schweiz setzt seit jeher die Maßstäbe in der Vermögensverwaltung, bei institutioneller Disziplin und im Kundenvertrauen“, wird Evgenii Tiapkin, CEO von Freedom24, in der Mitteilung zitiert. „Genf ist für uns daher der logische Ausgangspunkt, um zu untersuchen, wie sich diese Stärken mit unserer Technologie und unserer operativen Erfahrung in Europa bündeln lassen.“ Dem Firmenchef zufolge sollen die Pläne „im Dialog mit lokalen Akteuren und im Einklang mit den Schweizer Regulierungsvorschriften“ ausgearbeitet werden.

Im Zentrum der Evaluierung von Freedom24 stehen Geschäftsmodelle, bei denen die unternehmenseigenen Technologien mit dem „stark beziehungsorientierten Ansatz“ der Vermögensverwaltung in der Schweiz kombiniert werden. Insbesondere will Freedom24 seine Investmentplattform Tradernet und sein System für Compliance- und Risikomanagementprozesse Neo Compliance bei der Analyse des Schweizer Marktes nutzen. Auf diese Weise soll geklärt werden, „welche Rolle ein künftiger Standort in Genf für die europäische Entwicklung des Unternehmens spielen könnte“.

Die Freedom Holding Corporation hat Hauptsitze im kasachischen Almaty und in Las Vegas im US-Bundesstaat Nevada. ce/hs