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«Wenn man nicht von Beginn weg spielt, ist das manchmal nicht ganz einfach …»
Gegen Lugano steht Shaqiri bereits zum vierten Mal in der laufenden Liga-Saison nicht in der Startelf. Nach der Partie nimmt er Stellung.
Publiziert heute um 06:00 Uhr LinkedIn Link kopiert Error occurred Facebook Link kopiert Error occurred X Link kopiert Error occurred E-Mail Link kopiert Error occurred Link kopieren Link kopiert Error occurred
Zum vierten Mal innert der letzten fünf FCB-Ligaspielen steht Xherdan Shaqiri gegen Lugano nicht in der Startelf.
Foto: Philipp Kresnik (Freshfocus)
In Kürze: Xherdan Shaqiri stand auch gegen Lugano nicht in der Startelf des FC Basel.Trainer Lichtsteiner setzt Shaqiri mittlerweile mehrheitlich als Joker ein.Nach der Partie nimmt der 34-Jährige gegenüber den Medien Stellung und bespricht das Spielgeschehen.Der FCB liegt nach sieben Spielen mit zehn Punkten auf dem fünften Tabellenrang.
Zwar mutet es angesichts der sportlichen Bedeutung, die dem FCB-Captain bei Rotblau einst zukam, zuweilen noch etwas sonderbar an. Überraschen aber kann trotzdem kaum mehr, wie die Startaufstellung des FC Basel im dritten Heimspiel der Saison gegen den FC Lugano daherkommt: In der Startelf fehlt Xherdan Shaqiri, nur als Joker kommt er zum Einsatz.
Denn neu ist der Ansatz von FCB-Trainer Stephan Lichtsteiner, sein Team ohne den Captain in eine Partie zu schicken, nicht. Vielmehr war dies bisher in einer Mehrheit der Ligapartien, die Rotblau bestritten hat, der Fall. In den bisherigen sieben Partien startete Shaqiri drei Mal. Werden die vergangenen fünf Spiele in Betracht gezogen, steht lediglich ein einziger Startelfeinsatz zu Buche.
Die Wirkung, die Shaqiri auf dem Feld nach seinen jeweiligen Einwechslungen entfaltet, fällt dabei unterschiedlich aus: Gegen Zürich und YB trug die Leistung des 34-Jährigen jeweils entscheidend dazu bei, dass dem FC Basel gute Resultate gelangen. In anderen Spielen kann er seine Qualitäten jedoch nicht mehr so gewinnbringend einsetzen, wie er dies beispielsweise in der Double-Saison in einer rekordverdächtigen Regelmässigkeit tat. So ist dies auch bei der 1:3-Niederlage gegen den Tabellenführer aus dem Tessin, bei der der Captain in den 45 Minuten, in denen er mittun darf, offensiv keine entscheidenden Akzente zu setzen vermag.
Erneut bestätigt ist nach jener Affiche jedoch: Die Startelf-Garantie, die Shaqiri beim FCB unter Lichtsteiners Vorgängern zumeist hatte, besteht unter dem aktuellen Trainer nicht mehr. Immerhin: Mehr als eine halbe Stunde kam Shaqiri bisher in jeder Partie zum Einsatz – gegen Lugano ist es eine Halbzeit. Nach der Partie beantwortet er die Fragen der Medien.
Xherdan Shaqiri, gegen den FC Lugano hat der FC Basel seine beste Phase kurz nach der Pause, als er mit 1:0 in Führung geht. Doch verhindern, dass der FC Lugano darauf erstarkt und mit 3:1 gewinnt, konnte Rotblau nicht. Wie haben Sie das Spiel erlebt?
Es war schön, dass wir in Führung gehen konnten – und ich dachte, dass wir diese halten oder gar ausbauen können. Doch ein Spiel dauert 90 Minuten. Es ist schade, dass wir es noch aus der Hand gegeben haben.
Wie sah der Matchplan aus?
Wir versuchten, so aufzutreten, wie der Trainer dies wollte: mit Energie. Besonders zu Hause wollten wir uns so besser präsentieren, als wir dies zuletzt taten. Geschafft haben wir das leider nicht.
Muss man sich eingestehen, dass Lugano schlicht eine Klasse besser war?
Lugano hat eine sehr starke Mannschaft, das beweist der Club seit Jahren – sicher gehört er auch dieses Jahr zum Favoritenkreis, wenn es um die Meisterschaft geht. Viele Spieler spielen bereits seit Jahren zusammen, das merkt man einfach. Und sie haben einen guten Spielplan. Gleichzeitig ist es so, dass Fehler im Fussball knallhart bestraft werden – das war heute der Fall.
Nun steht der FC Basel nach sieben Spielen bei zehn Punkten und auf dem fünften Tabellenrang. Gerecht wird dies den Ansprüchen des FCB wohl nicht…
Nun ja, bis zur letzten Woche waren wir in der Tabelle noch auf Platz zwei. Die Saison dauert noch lange. Aber klar: Dass wir nun zwei Heimspiele so kurz aufeinander verlieren, wird den Ansprüchen des FC Basel nicht gerecht. Da müssen wir uns unbedingt steigern.
Erwarten Sie, wenn Sie auf die aktuellen Geschehnisse im und um den FC Basel schauen, unruhige Tage?
Wir Spieler kommen jeden Tag ins Training und machen unsere Arbeit – alles andere können und wollen wir auch nicht beeinflussen. Für uns gilt deshalb einfach: Normal weiterarbeiten und versuchen, im nächsten Spiel Punkte zu holen.
Nun kamen Sie erneut nur als Joker zum Einsatz. Fehlt Ihnen auch dadurch die letzte Spielfreude?
Auch ich versuche natürlich stets, meine Leistungen abzurufen – wenn man nicht von Anfang an spielt, ist das manchmal nicht ganz einfach. Doch es geht beim FCB nicht nur darum, ob ich in Form bin, vielmehr geht es um die Mannschaft als Ganzes. Als Mannschaft müssen wir gute Leistungen bringen und erfolgreich sein. Ich spiele nicht alleine.
Der FC Basel unterliegt Lugano:
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