Beim FC Basel ist die Enttäuschung nach den jüngsten Rückschlägen gross. Was Valentin Stocker am meisten kritisiert.
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Beim FC Basel ist die Stimmung gekippt. Nach 7 Runden stehen 3 Siege, ein Remis und 3 Niederlagen zu Buche. Vor allem die beiden vergangenen Partien zu Hause innert Wochenfrist – auf das 1:2 gegen Sion am Donnerstag folgte das 1:3 gegen Lugano am Wochenende – haben Spuren hinterlassen. Auch bei Valentin Stocker, sportlicher Leiter bei den Basler.
«Das ist ultimativ schlecht gelaufen», so Stocker. Von Pech will der 37-Jährige aber nichts wissen. Zweimal hatten die Basler geführt, zweimal gaben sie das Spiel noch aus der Hand. «Ich vermisse die Emotionen.» Gerade in den entscheidenden Momenten: «Wenn das 1:1 fällt oder man 1:2 hinten ist. Dass man dort das Herz in die Hand nimmt und Emotionen transferiert.»
Omlin nicht fit, Salvi patzt
Was dazukommt: Auf der Goalieposition hat der FCB bisher nicht die erhoffte Ruhe und Erfahrung ausstrahlen können. Neuzugang und Rückkehrer Jonas Omlin kämpft erneut mit einer Verletzung und musste sein Comeback gegen Lugano nach 45 Minuten abbrechen. Sein Ersatz Mirko Salvi erwischte danach keinen guten Einstand: Nach seinem kurzfristigen Einsatz unterlief ihm ein folgenschwerer Fehler, der den Tessinern die erstmalige Führung bescherte.
Was ist mit Trainer Lichtsteiner?
Nach den jüngsten Enttäuschungen sollte es nun nicht erstaunen, dass die Trainerdiskussion um Stephan Lichtsteiner wieder aufkommt. Allerdings nur von aussen, wie Stocker im SRF-Interview klarmacht: «Für mich ist das keine Debatte im Moment.» Entscheidend sei, wie die Mannschaft performe. Während die Spiele gegen Sion und Lugano nicht zufriedenstellend gewesen seien, habe es zuvor auch positive Ansätze gegeben. «Deswegen muss man sich nicht jeden Tag diese Frage stellen, auch als Klub nicht.»
Auf die direkte Frage, ob Basel in dieser Hinsicht weiterhin geduldig bleibe, antwortete Stocker schlicht und abschliessend: «Ja.»
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