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Ein kurzer Blick aufs Handy – und schon lässt sich prüfen, ob zu Hause alles in Ordnung ist. Überwachungskameras behalten etwa die Haustür, das Wohnzimmer oder Haustiere im Blick. Jetzt will offenbar auch Apple selbst in diesen Markt einsteigen. Neue Informationen zeigen, wie konkret die Pläne für eine eigene Sicherheitskamera inzwischen sind.
Darüber berichtet der Bloomberg-Journalist Mark Gurman. Demnach arbeitet der iPhone-Konzern an einer Kamera für das Zuhause, die 2027 auf den Markt kommen soll.
Technisch soll sich Apples Kamera von klassischen Modellen unterscheiden: Statt einfach Videos aufzuzeichnen, soll Künstliche Intelligenz erkennen, was in der Umgebung passiert. Dabei soll laut Bloomberg auch der Schutz der Privatsphäre eine wichtige Rolle spielen.
Apple unterstützt Kameras schon heute
Bei Überwachungskameras startet Apple nicht bei null: Mit HomeKit Secure Video lassen sich schon heute Kameras anderer Hersteller in Apples System für das vernetzte Zuhause einbinden. Ihre Aufnahmen können Ende-zu-Ende verschlüsselt in iCloud gespeichert und von unterwegs angesehen werden. Dafür ist ein iCloud+-Abo nötig.
Künftig will Apple offenbar einen Schritt weiter gehen. Zur eigenen Kamera soll laut Bloomberg auch ein neuer Dienst kommen, mit dem Nutzer ihr Zuhause überwachen und absichern können. Was der Dienst kosten soll und ob ein Abo nötig ist, ist bislang unklar.
Apple plant noch mehr fürs Zuhause
Der Vorstoß passt zu größeren Smart-Home-Plänen, über die schon länger berichtet wird. Bereits Ende 2024 gab es Hinweise auf ein eigenes Display, mit dem sich etwa Lampen, Kameras und andere Geräte im Haus steuern lassen könnten. Schon damals war auch von einer Apple-eigenen Überwachungskamera die Rede.
Damit nicht genug: Apple soll zusätzlich an einem kleinen Tischroboter arbeiten, der als digitaler Begleiter für das Zuhause gedacht ist. Eine eigene Sicherheitskamera würde Apples Pläne für das vernetzte Zuhause damit um einen weiteren Baustein ergänzen.