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Madrid/Berlin – Bei ihm läuft‚s – und zwar wortwörtlich. Pop-Superstar Harry Styles (32) ziert die Titelseite von „Runner‘s World“. Er zeigt dabei seinen durchtrainierten, nackten Oberkörper – und posiert in lässigen Läuferposen. Denn die große Leidenschaft des Wahl-Berliners ist das Joggen.
Für die „Runner‚s World“-Ausgabe Frühjahr 2026 traf Styles nämlich auf Star-Autor und Marathonläufer Haruki Murakami (77, „Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede“). Thema ihres Gesprächs: Kreativität, Einsamkeit – und die Magie des Laufens.

Mit Donald-Duck-Mütze: So zeigt sich Harry Styles in der Fotostrecke
Foto: Laura Jane Coulson/Runner’s World
Harry Styles hatte Angst, sich einzunässen
Styles joggt nach eigener Aussage fast täglich. Er absolvierte den Berlin-Marathon 2025 in einer Traumzeit von 2:59:13 Stunden. „Es ist für mich zu einer Art geworden, alles zu verarbeiten – mein Raum, um ich selbst zu sein“, sagt er.
Wie läuft die Marathon-Vorbereitung bei ihm konkret? Styles in der „Runner’s World“: „Normalerweise trinke ich viel Wasser, aber ich hatte große Angst, mich beim Berlin-Marathon einzunässen. Also habe ich morgens viele Elektrolyte und nicht zu viel Wasser zu mir genommen – und während des Rennens viel getrunken.“ Zum Essen sagt er: „Vor jedem Rennen esse ich normalerweise das größte Croissant, das ich finden kann.“

Er hatte (fast) nur Schuhe an: Styles joggt nach eigener Aussage fast täglich
Foto: Laura Jane Coulson/Runner’s World

Das aktuelle Cover der spanischen „Runner’s World“ (jetzt im Handel und online erhältlich)
Foto: Laura Jane Coulson/Runner’s World
Was passiert, wenn der Popstar erkannt wird?
Joggen mit Style(s)! Und wenn Fans ihn dabei entdecken? „Ich glaube, wenn Leute mich auf der Straße laufen sehen, sagen sie eher ‚War das…?‘ statt ‚Schau, da ist er!‘. Und bis dahin bist du schon weg.“ Der Popstar sieht eine Verbindung von Laufen und Kreativität. „Ich persönlich habe festgestellt, dass der hypnotische und meditative Aspekt von Musik eine große Synergie mit dem meditativen Aspekt des Laufens hat.“

Styles’ Konzerte werden global bejubelt – 2026 geht er wieder auf Welttour
Foto: Gareth Cattermole/Getty Images
Harry Styles: Einsamkeit trotz Weltruhm
Er spricht aber auch über die Zweifel während intensiver Tour-Jahre: „Oft stelle ich mir mitten auf Tour die Frage, was ich der Welt eigentlich wirklich gebe. Besonders, wenn die Bewunderung, die ich erhalte, so überwältigend ist.“ Die Kehrseite des Ruhms sei Einsamkeit. „Mit den Jahren musste ich zu allem Nein sagen, wozu ich eingeladen wurde – ob es der Geburtstag eines Freundes war, eine tolle Reise oder eine Eröffnung.“
Inspiration für sein neues Album fand er unter anderem in Berliner Nachtclubs: „Wenn man nachts ausgeht, entsteht ein echtes Gemeinschaftsgefühl, aber gleichzeitig sieht man Menschen, die sehr individuelle Erfahrungen machen.“