14:03 Uhr | Deutsch-ukranische Drohnenproduktion für die Front gestartet

Ein erstes gemeinsames deutsch-ukrainisches Rüstungsunternehmen will bis Jahresende mindestens 10.000 Drohnen an die Ukraine liefern. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nahm vor Beginn der Münchner Sicherheitskonferenz eine frisch produzierte Drohne entgegen. «Wir unterstützen damit die Ukraine in ihrem Kampf, wür profitieren aber auch selbst», sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius bei der kurzen Zeremonie. (Quelle: dpa)

12:23 Uhr | Kreml kündigt weitere Ukraine-Gespräche in Genf an

Moskau hat bestätigt, dass in der kommenden Woche eine neue Verhandlungsrunde für ein Ende des Ukraine-Kriegs startet. Das Treffen finde vom 17. bis 18. Februar mit Vertretern aus Russland, der Ukraine und den USA statt, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge. Als Verhandlungsort nannte er Genf. Die russische Delegation soll diesmal Ex-Kulturminister und Präsidentenberater Wladimir Medinski leiten, der schon die direkten Gespräche mit der Ukraine in Istanbul 2025 und kurz nach Kriegsbeginn geführt hat. Zuletzt hatten Moskau und Kiew Anfang Februar in den Vereinigten Arabischen Emiraten direkt miteinander verhandelt. Wie auch bei der ersten Runde im Januar waren die USA als Vermittler dabei. Konkrete Ergebnisse der Gespräche wurden nicht präsentiert, die Beteiligten nannten das Treffen anschließend aber konstruktiv. (Quelle: dpa)

09:18 Uhr | Strack-Zimmermann zu Ukraine: «Albtraum, was dort passiert»

Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des EU-Parlaments, Marie-Agnes Strack-Zimmermann sagte im Interview mit dem MDR, es sei ein «Albtraum», was in der Ukraine passiere. Dort werde mit dem bewussten Erfrieren der Menschen spekuliert. Mit Blick auf die Münchener Sicherheitskonferenz sagte die FPD-Politikern, dass sich das Verhältnis von der USA und Europa grundlegend verändert habe. Darauf müsse man sich einstellen und die Konferenz nutzen, um «ins Gespräch miteinander kommen und Lösungen zu finden». Es brauche ein pragmatisches Verhältnis, «ohne eine Schleimspur zu hinterlassen». (Quelle: MDR)