Der FC Zürich verliert im Heimspiel gegen den FC Lausanne-Sport mit 1:2. Insbesondere in der ersten Halbzeit zeigt der Stadtclub eine schwache Leistung.
Gegen den FC Lausanne-Sport erlebt der FC Zürich ein weiteres hartes Spiel. – Keystone
Das Wichtigste in Kürze
Der FC Zürich verliert sein Heimspiel gegen den FC Lausanne-Sport mit 1:2.
Ein aberkanntes Berisha-Tor, eine Hack-Rettungstat und der Ausgleich sorgen für Aufregung.
In der Nachspielzeit fällt das Siegtor für die Waadtländer.
Gegen den FC Lausanne-Sport kassiert der FC Zürich die nächste Niederlage. Durch eine 1:2-Pleite fallen die Zürcher in der Super-League-Tabelle auf den achten Platz zurück.
Verteidiger Alexander Hack sagt nach der Partie im SRF-Interview: «Wir haben die komplette erste Halbzeit hergeschenkt.»
Alexander Hack: «Der Gegner war auch harmlos. Dann musst du zuhause einfach dominieren.» – Screenshot SRF
Man habe sich viel zu tief fallen gelassen und kaum Zweikämpfe geführt. «Der Gegner war auch harmlos – und dann musst du zuhause einfach dominieren. Das haben wir nicht gemacht», hadert Hack.
Janneh zerzaust FCZ-Defensive
Zum Spiel: Lausanne strahlt in der Startphase durch den auffälligen Janneh immer wieder Gefahr aus. Einmal muss FCZ-Goalie Huber eingreifen, ansonsten bekommen seine Vorderleute die Situation aber gelöst.
Lausanne jubelt über den Führungstreffer des Youngsters, der von Atletico Madrid kam. – Keystone
Einzig mit einem Vujevic-Kopfball neben den Pfosten erzeugen die Zürcher etwas Torgefahr. Auf der Gegenseite belohnt sich Janneh mit dem Führungstor: Der Spanier zieht bei einem Konter alleine los, vernascht die passive FCZ-Defensive und netzt ein.
Nach der Pause geht die Janneh-Show weiter, sein nächster Alleingang endet aber mit einem Abschluss ins Aussennetz.
Berisha trifft – VAR schaltet sich ein
Dann wird der FCZ stärker, kommt durch Keny zum Abschluss. Es wird es emotional: Ausgerechnet Berisha befördert den Ball ins Tor. Der Neuzugang trifft im Anschluss an einen Eckball traumhaft aus der zweiten Reihe.
Emotionale Achterbahn: Das Tor von Valon Berisha für den FC Zürich zählt schlussendlich doch nicht. – Keystone
Nur: Vujevic steht im Offside und überspringt den Ball. Der VAR schaltet sich ein und der vermeintliche Ausgleich wird zurückgenommen.
Doch der FCZ schöpft jetzt neue Hoffnung. Die Zürcher rennen an und belohnen sich in der 73. Minute – diesmal auch regulär. Palacio chippt das Leder auf Cavaleiro, der direkt abnimmt und per traumhaftem Volley in die lange Torecke trifft.
Hack-Rettungstat reicht nicht
Zehn Minuten vor Schluss schrammt Lausanne dann nur ganz knapp an der neuerlichen Führung vorbei. Kana Biyik überwindet Huber mit seinem Schuss, Hack rettet spektakulär vor der Linie. Spätestens jetzt ist das Heimpublikum richtig angezündet.
Welches dieser Teams siehst du am Ende der Saison weiter vorne?
1FC Zürich.
2FC Lausanne-Sport.
Doch Lausanne-Verteidiger Sow sorgt für den späten Stich ins FCZ-Herz: Er köpfelt eine Custodio-Ecke ins Gehäuse. Goalie-Huber macht keine gute Figur, weil er aus dem Tor eilt und den Ball nicht erwischt.
Lausanne jubelt über das späte Siegtor von Verteidiger Sow. – Keystone
Der Frust beim Stadtclub ist gross. In der zweiten Halbzeit sei man besser drauf gewesen, sagt Alexander Hack. «Aber es ist halt einfach zu wenig.»
Am Samstag hat der FCZ die Chance zur Wiedergutmachung: Das Hediger-Team reist nach Genf und trifft um 18 Uhr auf Servette.
