Die Karte startet als Begleiter zum Glas, wächst dann aber über den klassischen Apéro hinaus. Oliven vom Familienbetrieb Ruocco aus der Region Bern, mariniert mit Zitronen- und Orangenschale. Kimchi, hausgemacht, aktuell mit Rüebli, Chinakohl, Chili, Ingwer und Rettich. Brot von der Berner Bäckerei Bohnenblust, kräftig gebacken, gemacht zum Reissen und Tunken. Dann die Teller für die Tischmitte: Ein Turm aus Chips und Parmaschinken, abwechselnd geschichtet und grosszügig überdeckt mit fein geraffeltem Pecorino. Oder ein Saucenteller – ein Signature Dish des Hauses. Kürbis, Rande, Cashew, Pilz. Vier Farben, vier Texturen, vier Geschmäcker, die auch zusammen wunderbar funktionieren. Chicorée trifft auf Burrata und Blutorange, zusammengehalten von einer süss-sauren Vinaigrette. Die warmen Teller bleiben genauso unkompliziert. Blumenkohl wird zuerst sous-vide gegart, danach stark angeröstet und auf einer kräftigen Petersiliensauce serviert. Und ein Schweizer Klassiker à la «Frohsinn»: Pouletflügeli vom Hof am Stutz, sous-vide mit Zitrone gegart, kurz in der Pfanne angebraten und mit aufmontiertem Pouletfond serviert.