Über Jahrzehnte gehörte Bruce Willis zu den erfolgreichsten Action-Stars Hollywoods. Dabei überzeugte er nicht nur durch Muskelkraft und kernige One-Liner, sondern verstand es auch, den fragilen Helden zu spielen. Im Fernsehen bekommt ihr heute beide Seiten des Schauspielers zu sehen. In R.E.D. – Älter, härter, besser sorgt er neben einem großartigen Star-Ensemble für unterhaltsame Action, bevor er in Hostage – Entführt eine Familie aus den Fängen der Entführer retten muss.
Der Action-Marathon startete am 4. März 2026 um 20:15 Uhr auf Kabel eins. Im Anschluss lief Hostage um 22:30 Uhr. Die Wiederholungen wurden ebenfalls im Doppelpack in gleicher Reihenfolge gezeigt, am 5. März um 01:45 Uhr und 03:40 Uhr. Alternativ findet ihr R.E.D. und Hostage auch im Stream.
R.E.D.: Spaßige Action mit hochkarätigem Cast
R.E.D. steht für Retired, Extremely Dangerous – und gefährlich ist der Rentnertrupp, bestehend aus ehemaligen CIA-Agenten, auch. Statt den Ruhestand gemütlich zu verbringen, sieht sich Frank Moses (Willis) plötzlich mit einem Killerkommando konfrontiert. Ihm bleibt keine Wahl, als sein altes Team zusammenzutrommeln und zum Gegenschlag auszuholen.
Während Action-Stars wie Dwayne Johnson oder Jason Statham mit über 50 Jahren noch so performen wie vor 30 Jahren, verschleiert R.E.D. das Alter seiner Held:innen nicht. Im Gegenteil, er spielt damit und heraus kommt ein Actionfilm, der mit trockenem Humor und jeder Menge Charme punktet.
Statt bierernster Agenten-Story gibt’s hier augenzwinkernde Selbstironie und die lustvolle Demontage des Spionage-Mythos. Für beste Unterhaltung sorgt außerdem der hochkarätige Cast. Neben Willis spielen Mega-Stars wie Helen Mirren,
John Malkovich
und
Morgan Freeman mit.
Hostage – Entführt: Unterschätzter Action-Thriller mit Bruce Willis
In Hostage – Entführt wird es dann deutlich düsterer. Hier spielt Willis den ehemaligen Verhandlungsführer
Jeff Talley, der nach einem tragischen Einsatz in eine Kleinstadt versetzt wurde. Doch auch dort holt ihn das Grauen ein, als drei Jugendliche bei dem zwielichtigen Buchhalter Walter Smith (Kevin Pollak) einbrechen und ihn und seine Familie als Geiseln nehmen. Schnell geraten die Ereignisse außer Kontrolle und Talley muss sich seinen alten Traumata stellen.
Im Gegensatz zum lockeren Ton von R.E.D. setzt Hostage auf intensive Spannung und moralische Konflikte. Willis überzeugt hier nicht als unerschütterlicher Actionheld, sondern als gezeichneter Mann, der mit seinen Fehlern ringt. Auch wenn der Film am Boxoffice, gerade mal seine Kosten wieder einspielen konnte, lohnt sich der spannende Thriller mit Willis in Höchstform.