Die Bundeswehr benötigt für das Heer jede Menge neuer Rüstungsgüter. Im Fokus der Öffentlichkeit stehen dabei die schwer bewaffneten Gefechtsfahrzeuge aus deutscher Produktion, die auf Ketten durchs Gelände rollen und die traditionellen Raubtier-Namen wie „Puma“ oder „Leopard“ tragen. Weniger bekannt ist, dass das Beschaffungsamt der Streitkräfte in Koblenz in wachsendem Umfang auf bewährte Schweizer Konstruktionen vertraut, wenn es sich um die Ausrüstung mit geschützten Radfahrzeugen handelt, von denen das Heer deutlich höhere Stückzahlen als bei den auf Ketten rollenden Panzern benötigt. Als Hersteller steht der Konzern General Dynamics European Land Systems (GDELS) quasi bei Fuß, seit die Bundeswehr vor rund 20 Jahren anfing, für den Afghanistan-Einsatz schwere Radfahrzeuge mit Minenschutz einzukaufen. Seitdem gehören die Schweizer zu den technischen Grundversorgern der Bundeswehr.

Alexander Michel

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