Die PS5 Pro ist zwar nicht das Volumenmodell und gehört damit nicht zu den meistverkauften Konsolen dieser Generation. Doch das jüngste PSSR-Update und die sichtbaren Vorteile in „Resident Evil Requiem“ brachten die Kapazitäten mancherorts an ihre Grenzen.
Die PS5 Pro hat offenbar einen neuen Verkaufschub erhalten. Auslöser ist vor allem die neue Version von Sonys Upscaling-Technologie PSSR, die erstmals im Horror-Spiel „Resident Evil Requiem“ eingesetzt wird. In den USA führte das gestiegene Interesse dazu, dass die Konsole zeitweise über den offiziellen PS-Direct-Store ausverkauft war, berichtet Push Square.
Zudem kurrieren im Internet zahlreiche Bilder von frsichen PS5-Pro-Besitzern, die ihren Neuerwerb zeigen. In anderen Regionen schien Sony besser gewappnet zu sein. Hierzulande etwa ist die Konsole bei Amazon sogar mit einem Rabatt erhältlich und kann momentan mit einem Preisnachlass von rund 70 Euro in den Warenkorb gepackt werden.
Systemupdate erweitert PSSR-2-Funktion auf bestehende Spiele
Parallel zum allgemeinen Support von PSSR 2.0 hat Sony ein Systemsoftware-Update in petto, das die neue Version der Technologie auch für bestehende Titel zugänglich macht. Die Funktion wird als zusätzliche Option integriert.
Spieler können nach der Aktualisierung die Einstellung „PSSR-Bildqualität verbessern“ aktivieren. Laut Sony lässt sich die neue Version der Technologie damit in allen PS5-Pro-Spielen nutzen, die PSSR bereits unterstützen. Mark Cerny erklärte dazu im Februar: „Sobald das Systemupdate nächsten Monat veröffentlicht wird, probiert es aus und seht selbst, dass einige Spiele erkennbar schärfere Grafiken haben können.“
Die Auslieferung des Updates erfolgt schrittweise. Dem Insider Detective Seeds nach erfolgt die Bereitstellung über den März hinweg: „PS5 Pro-Nutzer erhalten diesen Mittwoch eine weitere Update-Runde. Diese begann am 25. Februar und wird, soweit ich weiß, jeden Mittwoch bis März fortgesetzt, bis alle PS5 Pro-Nutzer das Update erhalten haben“, schrieb er vor einigen Stunden.
Ebenso sollen mehrere bereits veröffentlichte Spiele Updates erhalten, die die verbesserte Version von PSSR integrieren. Das gab Sony bereits während der Ankündigung bekannt.

„Resident Evil Requiem“ profitiert ernorm von PSSR 2.0.
PSSR 2.0 mit einem berarbeiteten Algorithmus
PSSR steht für PlayStation Spectral Super Resolution. Die Technologie nutzt maschinelles Lernen, um Bilder mit niedrigerer Auflösung hochzuskalieren und so eine höhere Bildqualität zu erzeugen. Entwickler können dadurch Rechenleistung für andere Bereiche wie Raytracing oder Effekte einsetzen, anstatt sie vollständig für native Auflösungen zu verwenden. In der neuen Version konnte Sony nochmals eine Schippe obendrauflegen.
Die technische Basis entstand im Rahmen der Zusammenarbeit „Project Amethyst“ zwischen Sony und AMD. Teile der neuen Lösung greifen auf Technologien aus AMDs FSR-4-Upscaling zurück.
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In ihrer ursprünglichen Version hatte PSSR teilweise Probleme mit Ghosting-Effekten und Bildartefakten. Die neue Generation soll diese Schwächen reduzieren. Technikexperten von Digital Foundry bezeichneten die Weiterentwicklung bereits als „echte Innovation“.
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