Für immer 28
Mit der Arbeit an der EP begann die Künstlerin vergangenen Sommer. Die Idee dazu kam ihr kurz vor Weihnachten. „Ich habe gemerkt, dass ich mich in den letzten Jahren ziemlich verändert habe und glaube, dass ich mit diesem Thema auch viele in meinem Alter abhole.“ Beim Schreiben der Songs hat sie viel über sich selbst gelernt. So entstand zum Beispiel der Track „Forever Twenty Eight“, der ebenfalls auf der EP zu hören ist. „Bei diesem Song habe ich mir viele Gedanken darüber gemacht, was es für mich bedeutet, in dieser Zwischenphase zu sein – vor allem als Frau und als Künstlerin in meinen Dreißigern“, sagt sie schmunzelnd. „Ich kann natürlich nur für mich sprechen, aber ich glaube, dass viele das nachvollziehen können: Von Frauen wird oft erwartet, dass sie in dem Moment, in dem sie Kinder bekommen, ihre Träume aufgeben. Dann gehst du vielleicht arbeiten und bist gleich die Rabenmutter. Wenn du nicht arbeiten gehst, heißt es, du gibst dein Leben komplett für dieses Kind auf. Es ist einfach eine Zwickmühle“, ergänzt sie.