Eine Lippenleserin deckt auf, was Prinz William bei einer royalen Zeremonie wirklich sagte – Die Stimmung war angespannter als gedacht.
Prinzessin Anne und Prinz William bei ihrer Ankunft zur Commonwealth-Zeremonie – laut Lippenleserin tauschten die beiden brisanten Worte aus. – getty images
Das Wichtigste in Kürze
Eine Lippenleserin hat die Royals bei der Commonwealth-Zeremonie analysiert.
Prinz William soll gesagt haben: «Ich habe es satt, seinen Namen zu hören.»
König Charles empfing William mit einem gereizten «Oh, endlich».
William soll zu Charles gesagt haben: «Wir sind nicht glücklich.»
Nach aussen zeigte sich die britische Königsfamilie am Montag geschlossen: Beim jährlichen «Commonwealth Day Service» versammelten sich die Royals in der Westminster Abbey. König Charles (77), Königin Camilla (78) sowie Prinz William (43) und Prinzessin Kate (44) traten vor rund 1’800 Gästen auf.
Doch hinter der königlichen Fassade brodelte es offenbar.
König Charles begrüsste seinen Sohn Prinz William mit einer Umarmung – doch laut Lippenleserin war die Stimmung zwischen Vater und Sohn alles andere als entspannt. – getty images
Lippenleserin Nicola Hickling von «LipReader» hat die Gespräche in der «Daily Mail» analysiert und enthüllt dabei pikante Details. Demnach wandte sich Prinz William während der Zeremonie an seine Tante Prinzessin Anne (75).
Er sagte: «Ich habe es ehrlich gesagt satt, seinen Namen zu hören.»
Kannst du Lippenlesen?
1Ja, ich bin Profi.
2Ein wenig.
3Nein, keine Ahnung.
Auf wen er sich bezog, bleibt offen. Experten vermuten jedoch einen Zusammenhang mit Ex-Prinz Andrew (66), der wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch kurz festgenommen worden war.
Gereizter Empfang durch König Charles
Bereits bei der Ankunft soll die Stimmung gedrückt gewesen sein. König Charles empfing seinen Sohn Prinz William mit einem sichtlich gereizten «Oh, endlich» und einem ungeduldigen Gesichtsausdruck.
William küsste seinen Vater zur Begrüssung auf beide Wangen, erwiderte aber offenbar nichts. Kurz darauf sprach Charles mit Prinzessin Anne und sagte laut Hickling: «Es ist nicht gut draussen – es ist ziemlich angespannt, nicht wahr? Es ist nicht gut.»
Anti-Monarchisten protestierten vor der Westminster Abbey gegen König Charles – mit einem Plakat, das die Frage «What did you know?» zeigt. – keystone
Damit bezog er sich wohl auf eine kleine, aber lautstarke Gruppe von Anti-Monarchisten, die vor der Abtei protestierten.
Als Charles anschliessend das Gespräch mit Kate und William suchte, reagierte der Prinz laut der Lippenleserin mit den Worten: «Wir sind nicht glücklich.»
Prinzessin Anne lenkte ab
Auch Prinzessin Anne schien die angespannte Atmosphäre zu spüren. Als sie am Eingang an einer Musikgruppe vorbeiging, fragte sie ihren Mann, Vice Admiral Sir Tim Laurence (71): «Hör mal, weisst du, was die spielen?» offenbar ein Versuch, die Aufmerksamkeit von den Protestrufen abzulenken.
Prinz William wollte Andrew schon 2019 aus dem Palast verbannen. – keystone
Prinz Andrew redete sich im BBC-Interview um Kopf und Kragen. – Screenshot BBC
William wollte seinen Onkel loswerden, da er wusste, welche Auswirkungen er auf seine Zukunft haben würde. – keystone
Erst im letzten Oktober wurde Andrew verbannt: Er musste aus der Royal Lodge ausziehen, seine Titel wurden ihm entzogen. – keystone
Die Demonstranten skandierten vereinzelt «Was wusstest du?» – eine Anspielung auf Andrew und die Frage, was die Königsfamilie von seinem Verhalten gewusst haben soll.
Trotz der Spannungen verlief die Zeremonie würdig. König Charles betonte in seiner Ansprache die «bleibende Kraft des Commonwealth» in herausfordernden Zeiten. Er hob besonders die Bedeutung von Jugend, Klimaschutz und demokratischen Werten hervor.