In einem Vortrag bei der GDC verriet Caio Braga von Embark, dass «Arc Raiders» beinahe kein PvP erhalten hätte. Das Feedback war so schlecht, dass das Team an der Entscheidung zweifelte.
Bei der Game Developers Conference 2026 sprach der Production Director der Embark Studios, Caio Braga, über die Entwicklung des Extraction-Shooters „Arc Raiders“. So gab Braga bei seinem Vortag an, dass es bei den Arbeiten zum Spiel interne Konflikte gab. Es hätte viele unterschiedliche Ideen dazu gegeben, in welche Richtung sich der Titel bewegen sollte.
Darüber hinaus erklärte der Entwickler, dass das Team auch an dem PvP-Aspekt zweifelte. Denn in den ersten Validierungstests erhielt die Möglichkeit, gegen andere menschliche Spieler anzutreten, ein deutlich negatives Feedback.
Von Boss-Rush zu PvEvP
Braga erklärte bei der Konferenz, dass Embark viele Ideen für „Arc Raiders“ hatte, so etwa einen PvE-Boss-Rush. Nach einem „Reset“ in der Entwicklung wurde allerdings PvP zum Spiel hinzugefügt. In ersten Test wurde dies jedoch großflächig negativ aufgenommen.
Der Production Director gab ab an, dass das Team kurz nach dem „Reset“ eine Reihe von „Validierungstests“ durchführte. Das waren im Grunde genommen Spieltest-Umfragen während der Entwicklung, die den Fortschritt messen sollten. Nach den ersten Feedback-Runden zeigten die erhobenen Daten aber eine „erhebliche negative Stimmung gegenüber PvP“. Das Feature kam scheinbar gar nicht gut an.
„Ein Großteil unserer anfänglichen Gespräche drehte sich darum, ob wir diesen Reset überhaupt hätten durchführen sollen“, so Braga. „Sollten wir PvP hinzufügen?“

PvP war gar nicht das größte Problem
Das Team setzte sich allerdings an eine gründliche Analyse der Daten. Dabei kam heraus, dass der PvP-Ansatz gar nicht das Hauptproblem und der Grund des negativen Feedbacks war. Vielmehr gerieten die Waffenbalance und das gemeinsame Matchmaking der Gruppen ins Kreuzfeuer.
Also machten sich die Entwickler von Embark an ein umfassendes Balancing, um die PvP-Kämpfe befriedigender zu gestalten. Der Negativpunkt „Einzelspieler gegen Teams“ wurde durch getrennte Warteschlangen gelöst – zumindest während der Entwicklung.
Denn die Möglichkeit des PvP ist auch heute noch bei den Spielern umstritten. Während einige Nutzer die PvEvP-Ausrichtung von „Arc Raiders“ lieben, wünschen sich andere Spieler einen reinen PvE-Modus. Besonders im Hinblick auf Cheater und Exploiter, mit denen der Shooter noch immer zu kämpfen hat.
Quelle: PC Gamer
Startseite
Im Forum diskutieren
Bei Links zu Amazon, Media Markt, Saturn und einigen anderen Händlern handelt es sich in der Regel um Affiliate-Links. Bei einem Einkauf erhalten wir eine kleine Provision, mit der wir die kostenlos nutzbare Seite finanzieren können. Ihr habt dabei keine Nachteile.