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Berlin – Sie ist wieder da. Sie ist wieder ganz nah bei den Fans und sie ist so „WOW“! Selbst, wenn der fast dreistündige Auftritt in der Uber-Arena zu einer blutigen Angelegenheit wird. Popqueen Sarah Connor (45) begeistert bei ihrem Tourauftakt-Wochenende in Berlin. Ihre Anhänger, ihre Familie, die Kids, die eigene Mama – alle feierten mit. Bis zum großen Finale. Im sexy Leder-Outfit schnappt sich die Sängerin Bühnengast Sido und tanzt mit dem Rap-Rüpel zum gemeinsamen Hit „Interstellar“. DAS war echt galaktisch gut!
Seit 25 Jahren gehört die Sängerin zur A-Liga der deutschen Bühnen-Stars. Woran das liegt? Weil Sarah sich wenig schert um das, was andere sagen, was über sie geschrieben wird, was der Zeitgeist ihr verbieten will.

Überraschung für die Fans: Kurz vor der Zugabe kam Sido auf die Bühne
Foto: Christoph Koestlin
Mit ihrem Album „Freigeistin“ hat sie bewiesen, dass Musik tiefer gehen darf, dass Geschichten über Glück und dunkle Gedanken aus ihrem Mund zum Hit werden. Wenn Sarah zwischen ihren Songs über Progesteron spricht und ganz offen zugibt, dass sie das auch nimmt, ist das kein Witz über die Menopause. Ihre Fans fühlen mit. Sie wissen, dass da jemand auf der Bühne steht, der keine Show abspielt, sondern jeden einzelnen Besucher im Publikum gefühlt in den Arm nimmt.
Sarahs Interaktion mit den Fans
Sarah holt Fans auf die Bühne, die ihr selbst designte Jacken schenken, und sie tanzt auch nach einem Vierteljahrhundert noch so, wie damals zum Start ihrer Karriere – bis zur Schmerzgrenze. Mitten im fast dreistündigen Konzert knallt Sarah mit einem ihrer Tänzer zusammen. Blutige Lippe? Egal! Ihre Outfits? Kann nur sie so tragen. Weißes Leder, Hotpants, College-Jacke, schwarzes Leder. Sonnenbrille und dazu ein Star-Gast auf der Bühne. Mit Rap-Rüpel Sido (45) macht sie kurz vor der Zugabe die Bühne noch zum Star-Treff. 15.000 Zuschauer stehen und singen jeden Song der Show mit.

Heiß in Weiß: Mit diesem Outfit eröffnete Sarah Connor den Konzertabend in Berlin
Foto: action press

Sarah Connor rockt eine riesige Bühne, auch Tänzerinnen sind Teil der neuen Show
Foto: action press
Es wird ein Connor-Jahr. In den nächsten Wochen füllt sie deutschlandweit die großen Hallen. Die Produktion ist ein gigantisches Pop-Raumschiff: 18 Trucks, 120 Menschen gehören zur Tour-Crew, über 531 Quadratmeter LED-Flächen, verteilt auf sechs bewegliche Leinwände und den Bühnenboden. Dazu ein 13 Meter langer Steg, damit die Sängerin ganz nah bei ihren Leuten sein und die Fans fühlen kann. Im Sommer geht es dann Open Air weiter.

Superstar in XL: Sarah Connor vor ihrer riesigen LED-Wand in der Uber-Arena
Foto: ddp/PIC ONE/Günther Dorn
Das Geheimnis ihres Erfolges
Das alles funktioniert nur mit eiserner Disziplin. Zwei Kinder wohnen noch zu Hause bei ihr und ihrem Mann Florian (51). Die beiden Großen sind offiziell ausgezogen: „Aber meine beste Freundin hat schon gesagt: ‚Die kommen zurück.‘ Recht hat sie gehabt.“

Die Ruhe vor dem Konzert-Orkan: Sarah Connor mit BILD-Vize Tanja May (52) in der Uber-Arena, nur Stunden vor dem Live-Spektakel
Foto: tanjamay/Instagram
Wie Sarah sich auf die Mammut-Tour vorbereitet, verriet sie BILD vor der Show: „Ich habe acht Monate trainiert. Fast jeden Tag. Mein Trainer ist sogar mit auf Tour. Kein Alkohol!“ Das sei leider weniger lustig, aber dafür mache es alles Sinn. Das sieht und hört man, wenn die Popqueen wieder in ihrem Königreich, der Live-Bühne, unterwegs ist.