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Los Angeles (USA) – Großer Glamour, große Hoffnungen – und am Ende doch eine Enttäuschung. Hollywood-Star Timothée Chalamet (30) musste bei den 98. Academy Awards eine Oscar-Schlappe einstecken. Für seine Rolle im Film „Marty Supreme“ war der Schauspieler als bester Hauptdarsteller nominiert – doch der Goldjunge ging am Ende an Konkurrent Michael B. Jordan (39).
Immerhin hatte Chalamet an diesem Abend beste Unterstützung: Freundin Kylie Jenner (28). Auch wenn der „Dune“-Star den roten Teppich zunächst allein betrat, traf er seine Partnerin später im Saal des Dolby Theatre – und dort wurde aus dem glamourösen Filmball schnell ein Date-Night-Moment.
Kylie Jenner im Hingucker-Look bei den Oscars
Für Aufsehen sorgte vor allem der Look der Reality-Unternehmerin. Jenner erschien in einer spektakulären, rubinroten Robe von Schiaparelli. Das funkelnde Kleid mit auffälligem Keyhole-Ausschnitt erinnerte viele Beobachter an die legendäre Comicfigur Jessica Rabbit (aus dem Film „Falsches Spiel mit Roger Rabbit“, 1988). Dazu kombinierte sie Diamantschmuck von Lorraine Schwartz und trug ihre dunklen Haare in voluminösen Wellen. Chalamet setzte dagegen auf einen eleganten, aber ungewöhnlichen Oscar-Look: Der Schauspieler trug einen maßgeschneiderten Givenchy-Anzug komplett in Weiß, kombiniert mit weißen Boots und mehreren silbernen Ringen – ein minimalistisches Statement auf dem roten Teppich.

Jenner und Chalamet begrüßen Schauspielerin Elle Fanning (27)
Foto: AFP
Foto: picture alliance / Hans Ringhofer / picturedesk.com
Oscar-Schlappe: 9 Nominierungen, aber kein Goldjunge
Im Saal zeigte sich das Paar immer wieder vertraut. Fotos und Social-Media-Clips von der Gala zeigten Chalamet und Jenner eng nebeneinandersitzend, Händchenhaltend, lachend und miteinander flüsternd – immer wieder suchten sie die Nähe des anderen. ER wackelt unruhig mit den Beinen, SIE streichelte seine Finger. Die Oscars wurden für das Paar damit fast zu einem romantischen Abendtermin mitten im Hollywood-Trubel. Für Chalamet blieb der Abend dennoch bittersüß. Sein Film „Marty Supreme“, in dem er einen exzentrischen Tischtennisspieler verkörpert, war insgesamt neunmal nominiert, ging bei der Verleihung aber ohne einen einzigen Oscar nach Hause.
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„Ich mag dieses Gefühl, der Underdog zu sein. Es hält dich wach“, sagte Chalamet kürzlich im Interview zu BILD. Ein Underdog beim Oscar war damit sicher nicht gemeint. Die Enttäuschung über die verpasste Trophäe ließ sich der Schauspieler trotzdem nicht lange anmerken. Statt Frust gab es nach der Show Kuschel-Momente mit seiner Freundin – und damit einen kleinen Trost an einem Abend, an dem Hollywood zwar glänzte, für Chalamet persönlich aber kein Gold bereithielt.
Das sind die Oscar-Gewinner 2026
Bester Hauptdarsteller: Michael B. Jordan in „Blood & Sinners“
Beste Hauptdarstellerin: Jessie Buckley in „Hamnet“
Bester Film: „One Battle After Another“
Beste Regie: Paul Thomas Anderson für „One Battle After Another“
Beste Nebendarstellerin: Amy Madigan für „Weapons“
Bester Nebendarsteller: Sean Penn in „One Battle After Another“
Bester Animationsfilm: „KPop Demon Hunters“
Bester animierter Kurzfilm: „Das Mädchen, das Perlen weinte“
Bestes Kostüm: „Frankenstein“
Bestes Make-up und Haarstyling: „Frankenstein“
Bestes Casting: „One Battle After Another“
Bester Kurzfilm: „The Singers“ und „Deux personnes échangeant de la salive“
Bestes adaptiertes Drehbuch: Paul Thomas Anderson für „One Battle After Another“
Bestes Originaldrehbuch: Ryan Coogler für „Blood & Sinners“
Bestes Szenenbild: „Frankenstein“
Beste visuelle Effekte: „Avatar: Fire and Ash“
Beste Kurzdokumentation: „All The Empty Rooms“
Bester Dokumentarfilm: „Mr Nobody Against Putin“
Beste Filmmusik: „Blood & Sinners“
Bester Ton: „F1“
Bester Schnitt: „One Battle After Another“
Beste Kamera: „Blood & Sinners“
Bester internationaler Film: „Sentimental Value“
Bester Song: „Golden“ aus „KPop Demon Hunters“