In der Super League wird in dieser Saison noch an acht Spieltagen um den Ball gekämpft.
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Zum dritten Mal wird die Super League in dieser Saison mit dem neuen Modus beendet, und zum zweiten Mal ist der FC Basel für die Meisterrunde qualifiziert. Das ist dem kriselnden Meister nach dem 3:1-Sieg gegen Servette nicht mehr zu nehmen. Nach 30 Runden hat der FCB 2026 nur drei Punkte weniger auf dem Konto als im Meisterjahr 2025. Doch, weil die Konkurrenz in dieser Saison deutlich stärker ist, hat Basel bereits 22 Punkte Rückstand auf Leader Thun. Auch St. Gallen und Lugano, die am Dienstag das am Samstag wegen Schneefalls abgesagte Spiel nachholen, sind acht Runden vor Schluss vor dem FCB platziert.
Weil drei Runden vor der Teilung bereits eine Kluft zwischen Rang 6 und 7 klafft, steht bereits jetzt zu 99 Prozent fest, auf wen der FCB in der Meisterrunde trifft. Thun, St. Gallen und Sion dürften im St. Jakob-Park empfangen werden. Gegen YB und Lugano muss der FCB auswärts ran.
Anders als in der Vorsaison, als St. Gallen am Ende ein Heimspiel weniger und Lausanne eines mehr hatte, geht der Spielplan in dieser Saison wieder auf. Basel, Lugano und YB haben in der Meisterrunde drei Heimspiele, Sion, Thun und Lugano zwei.
Die finale Ansetzung erfolgt in Absprache mit den TV-Sendern erst Ende April. Die Termine stehen aber bereits fest. Der FCB spielt an den Wochenenden des 25./26. April und am 2./3. Mai, am Sonntag (10. Mai), am Mittwoch oder Donnerstag (13./14. Mai) und beendet die Saison am Sonntag, den 17. Mai.
Degen hält die Conference League für realistisch
Spätestens dann steht fest, ob der FCB sein Minimalziel erreicht und auch in der kommenden Saison europäisch spielt. Präsident David Degen sagte am Sonntag vor dem Spiel gegen Servette bei «Blue»: «Finanziell sind wir nicht von Europa abhängig. Aber eine Gruppenphase der Conference Leagzue muss für den FCB immer möglich sein. Auch wenn man in der Qualifikation nie weiss, was passiert und man auch gegen schwächere Gegner verlieren kann, wenn man nicht alles gibt.»
Deswegen hofft Degen, dass seinem Team in den verbleibenden acht Spielen noch der Sprung auf Rang drei gelingt. Dann würde die kommende Saison am 23. Juli mit einem Zweitrunden-Qualifikationsspiel in der Conference League starten. Sollte der FCB Vierter werden, muss er darauf hoffen, dass St. Gallen den Cup gewinnt und so auch Rang vier für die Conference-League-Qualifikation reichen würde.
Die restlichen Termine:
Sonntag, 22. März, 14 Uhr: Winterthur – FC Basel
Samstag, 4. April, 20.30 Uhr: FC Basel – YB
Samstag, 11. April, 20.30 Uhr: Thun – FC Basel
Sa./So. 25./26. April: Runde 34
Sa./So. 2./3. Mai: Runde 35
Sonntag, 10. Mai: Runde 36
Mi./Do. 13./14. Mai: Runde 37
Sonntag, 17. Mai: Runde 38
Programm für die Meisterrunde: Der FC Basel trifft auswärts auf YB und Lugano und zuhause auf Thun, St. Gallen und Sion.