Auf den beiden Arealen sollen zusammen Wohnungenh mit einer Geschossfläche von rd. 55.000 qm entstehen. Die Baurechtszinsen betragen 30 Franken pro Quadratmeter auf dem Mittelfeld und 26,50 Franken auf dem Gaswerkareal.
Redaktion – 17. März 2026
So sieht das Gaswerkareal derzeit aus (Bild: Stadt Bern)
Die Stadt Bern startet parallel die Ausschreibung von Baufeldern auf dem Mittelfeld und dem Gaswerkareal. Insgesamt sollen im Gebiet Wohnungen für rund 4.000 Menschen entstehen. «Gefragt sind innovative Nutzungs- und Betriebskonzepte, welche Bezug nehmen auf die bestehenden Strategien und örtlichen Gegebenheiten», heisst es. Die Stadt hat den Baurechtszins auf 30 Franken pro Quadratmeter oberirdischer Geschossfläche beim Mittelfeld und auf 26,50 CHF/qm beim Gaswerkareal festgesetzt.
Auf dem Viererfeld und dem angrenzenden Mittelfeld in der hinteren Länggasse soll ein neues Quartier mit insgesamt rund 1.100 Wohnungen entstehen. Der Stadtrat entschieden, das gesamte Mittelfeld an gemeinnützige Bauträgerschaften abzugeben und diese Etappe zu priorisieren. Die nun ausgeschriebene zweite Etappe auf dem Mittelfeld umfasst insgesamt neun Baufelder in zwei Clustern (Nord und Süd) mit einer oberirdischen Geschossfläche von total rund 27.000 qm. Die Baufelder werden im Baurecht vergeben.
Wohnungen auf Gaswerkareal weit überwiegend preisgünstig
Auf dem Gaswerkareal sollen dereinst 300 bis 500 neue Wohnungen entstehen – davon mindestens die Hälfte durch gemeinnützige Trägerschaften und mindestens ein weiterer Viertel preisgünstig realisiert. Mit der Ausschreibung von drei Baufeldern im Sektor «Nord» und dem gesamten Sektor «Süd» werden alle Baufelder für gemeinnützige Bauträgerschaften zu Beginn der Entwicklung ausgeschrieben. Der Fokus beim Sektor «Nord», zwischen Monbijoubrücke, Gaskessel und Parkanlage, liegt auf einem «lebendigen, urbanen Quartier» mit hoher baulicher Verdichtung und Nutzungsdichte. Beim Sektor «Süd», welcher von Wald umgeben ist, steht familienfreundliches Wohnen im Zentrum. Die oberirdische Geschossfläche der ausgeschriebenen Baufelder beträgt gemäss Richtprojekt insgesamt rund 28.000 qm.
Die interessierten Bauträgerschaften können ihr Bewerbungsdossier bis zum 7. September einreichen. Der Vergabeentscheid soll im Dezember 2026 erfolgen. Im Anschluss beginnen die gemeinnützigen Bauträgerschaften mit ihren Projektentwicklungen.
(Visited 4 times, 13 visits today)