ÖVSBB starten Bauarbeiten für Vier-Spur-Ausbau Zürich-Winterthur

Die meistbefahrene Strecke der Schweiz wird ausgebaut. Die Bauarbeiten dauern rund zehn Jahre.

Die Vorarbeiten für den neun Kilometer langen Brüttenertunnel haben gestartet.Die Vorarbeiten für den neun Kilometer langen Brüttenertunnel haben gestartet.

Bild: Keystone

Die SBB starten die Bauarbeiten für den Ausbau der Bahnlinie zwischen Zürich und Winterthur auf vier Spuren. Damit soll der Engpass auf einer der meistbefahrenen Strecken der Schweiz behoben werden.

Künftig können dadurch zwischen Zürich und Winterthur mehr Schnellzüge fahren, wie die SBB am Dienstag mitteilten. Ebenso sei das Projekt das erste Schlüsselelement für den Ausbau des Angebots im Regionalverkehr.

Die Baubewilligung und das Bauprogramm für das Grossprojekt liegt bereits vor. Nun beginnen die Arbeiten für den Ausbau der Bahnhöfe Wallisellen, Dietlikon, Bassersdorf und Winterthur Töss. Auch erste Vorarbeiten für den neun Kilometer langen Brüttenertunnel starten. Dieser besteht aus zwei je einspurigen Röhren.

Die Bauarbeiten dauern rund zehn Jahre. Die Kosten belaufen sich laut SBB auf rund 3,3 Milliarden Franken. Finanziert wird das Projekt über den Bahninfrastrukturfonds des Bundes, in den unter anderem Bund und Kantone einzahlen. (sda)