Die letzte Solo-Show von Jay-Z liegt schon rund sieben Jahre zurück, damals hatte er in der New Yorker Webster Hall gespielt. Seither hat man ihn maximal vereinzelt auf der Bühne gesehen, zum Beispiel im letzten Jahr als Überraschungsgast bei Beyoncés «Cowboy Carter»-Tourstopp in Las Vegas.
Die Spekulationen rund um Jay-Zs Comeback
Jay-Zs letztes Solo-Album «4:44» feiert im Juli neunjähriges Jubiläum. 2018 folgte mit «Everything is Love» noch ein Kollaboalbum mit Beyoncé unter dem gemeinsamen Namen The Carters. Neuer musikalischer Output von Jay-Z ist danach zur absoluten Seltenheit geworden.
Umso aufsehenerregender war es also, als Jay-Z im Februar seinen Klassiker-Song «Dead Presidents» auf den Streaming-Plattformen und zusätzlich in einer limitierten Vinyl-Version re-releast hat. Aufmerksamen Fans dürfte dabei aufgefallen sein, dass er seinen Namen auf allen Kanälen in Jaÿ-Z geändert hat. Die Schreibweise mit dem Y-Umlaut benutzte er auch auf dem Cover seines Debütalbums «Reasonable Doubt», das im Juni 30 Jahre alt wird.
Exakt dieser Anlass ist es auch, der die Spekulationen rund um ein größer aufgezogenes Comeback befeuert. Schließlich wurde dem 30-jährigen Jubiläum mit «JAYZ30.com» mittlerweile auch eine eigene Website gewidmet. Die erfüllt bisher aber praktisch kaum einen Zweck, außer ausgewählte ältere Songs zu präsentieren. Dass Hov mindestens ein Re-Release, eine Jubiläumstour oder ähnliches plant, scheint vor diesem Hintergrund tatsächlich nicht unwahrscheinlich.
Sein Bühnen-Comeback hätte Jay-Z natürlich noch größer aufziehen können – etwa mit einer Super Bowl-Halbzeitshow, für die der Roc Nation-Gründer schließlich selbst verantwortlich ist. Warum es dazu bisher aber nicht gekommen ist, kannst du hier nachlesen: