Arbeloa bekommt es nun erstmals mit Atlético zu tun – Foto: Denis Doyle/Getty Images
Real Madrid: ÁLVARO ARBELOA über …
… das Derby in LaLiga gegen Atlético (Sonntag, 21 Uhr, im REAL TOTAL-Liveticker und bei DAZN): „Wir gehen das Spiel mit großer Lust an, es ist für uns sehr wichtig, weil die drei Punkte eine große Bedeutung haben. Es ist eines der besten Spiele, das man als Spieler und als Fan, aber auch als Trainer erleben kann. Wir haben große Lust, gegen eine großartige Mannschaft zu spielen.“
… sein erstes Duell mit Diego Simeone, der Atlético gerne als Arbeiterklub bezeichnet: „Das finde ich okay. Ich kümmere mich um meine Mannschaft und es ist ein Glück, auf Trainer wie Diego Simeone zu treffen. Er ist viele Jahre bei Atlético und zeigt seine Qualität als Trainer.“
… den Ausfall von Thibaut Courtois: „Wir gehen jedes Mal ein Risiko ein, wenn ich Spieler aufstelle. Es ist klar, dass die Leute es nicht so wissen und das ist normal, aber es gibt sehr wenige Spieler, die mit 100 Prozent auf den Platz gehen, ohne Beschwerden, ohne Schmerzen. Das ist im Fußball normal. Thibaut wollte nach der Pause weiterspielen. Ich habe entschieden, dass er ausgewechselt wird – auch aufgrund des größten Vertrauens, das ich in (Andriy) Lunin habe. Er hat schon oft bei diesem Klub gezeigt, was für ein großartiger Torwart er ist. Ich bin mir sicher, dass er das bei dieser großen Chance wieder tun wird. Das ist das Glück, das wir mit diesem Kader haben: Der beste Torwart der Geschichte ist verletzt und dann haben wir einen weiteren Top-Torwart.“
… den Zeitplan bei Courtois: „Wir setzen uns keine Etappenziele. Die zwei Wochen Pause werden uns sehr helfen und wir werden danach sehen.“
… Kylian Mbappé und dessen linkes Knie: „Ich habe euch schon gesagt: An dem Tag, an dem er zurückkehrt, ist er bei 100 Prozent. In den Minuten, die wir gegen Manchester gesehen haben, hat er mit den zwei, drei Antritten und jeder Aktion gezeigt, dass er in einer guten Verfassung ist. Vor allem sein Gefühl ist wichtig, wie er sich gefühlt hat, wie er sich im Training fühlt. Ich freue mich sehr, ihn zurück zu haben.“
… Mbappés Berufung für die französische Nationalmannschaft nach nur einem Einsatz per Einwechslung: „Phänomenal. Er ist ein Spieler, der schon bei uns gespielt hat. Morgen wird er sicher spielen. Ich sehe kein Problem darin, dass er zu seiner Nationalmannschaft reist. Es ist eine gute Nachricht. Viele Nationalspieler zu haben, bedeutet, dass du großartige Spieler mit viel Qualität hast. Da es nicht an mir liegt, beschäftige ich mich nicht ständig damit. Ich kann nicht erwarten, dass solche Spieler nicht zur Nationalmannschaft reisen. Es ist klar, dass sie sehr wichtige Spieler für mich als Trainer von Real Madrid sind. Und sie sind es auch für ihre Nationaltrainer, in ein paar Monaten haben sie die Weltmeisterschaft.“
… Jude Bellinghams Berufung für die englische Nationalmannschaft, obwohl er noch nicht sein Comeback gefeiert hat: „Da sage ich das gleiche. Er steht zur Verfügung, wird morgen im Kader stehen. Wir werden sehen, ob er zum Einsatz kommt. Ich denke schon. Ich habe große Lust, ihn auf dem Platz zu sehen. Jude Bellingham ist ein sehr intelligenter Spieler und weiß, was er in jedem Moment macht, in welcher Situation er ist. Ich freue mich, dass er morgen zur Verfügung steht und bereit ist, um uns zu helfen.“
… Thiago Pitarchs Einsatzchance gegen einen zurückkehrenden Star wie Bellingham: „Jude Bellingham wieder zur Verfügung zu haben, ist für mich eine exzellente Nachricht. Es erreicht zu haben, dass Thiago Leistungen zeigt, ist für mich auch eine exzellente Nachricht. Es gibt viele Spiele, viele Minuten. Ich mag diese Probleme. Es ist ein Luxusproblem, zwischen guten Spielern zu entscheiden. Für mich können auch beide spielen, daher muss Thiago nicht aufhören zu spielen, weil Bellingham spielt.“
… die geschlossene Teamarbeit auch dann, wenn ein Bellingham zurückkehrt: „Es ist nicht das gleiche, vorne mit Brahim (Díaz) zu spielen und dann mit Kylian, Jude, Arda (Güler) oder Thiago. Sie haben verschiedene Eigenschaften. Defensiv muss jeder seinen Job erfüllen. Das ist eine kollektive Arbeit. Sie müssen es verstehen, wie sie es in den vergangenen Spielen verstanden haben: Wenn wir angreifen, greifen wir alle an. Wenn wir verteidigen, verteidigen wir alle. Ich als Trainer muss wissen, welche Rolle, welche Position für jeden die beste ist. Ich muss sie dorthin bringen, dass sie funktionieren. Wenn wir den Ball nicht haben, bleibt nichts anderes übrig, als dass die elf Spieler arbeiten. Und wenn die elf Spieler nicht arbeiten, dann leiden wir – egal, welcher Gegner uns gegenübersteht. Wir müssen eine Mannschaft sein. Ich sehe kein Problem darin, großartige Spieler zu haben. Und wenn das ein Problem ist, dann ein gutes. Es liegt an mir, dass sie ihre Funktion auf dem Platz verstehen.“
… Antonio Rüdiger, dessen Vertrag ausläuft: „Ihr wisst, dass ich mich nicht gerne in diese Themen einmische. Ich respektiere den Klub und den Spieler sehr, sie beide müssen eine Übereinkunft erzielen. Ich bin bereit, mir eine Statue von Rüdiger bauen zu lassen und sie mir in den Garten zu stellen. Er ist ein Fußballer, der sich dem Trainerstab von meinem ersten Tag an angeboten hat. Ich erinnere mich, dass er sich mit mir hingesetzt hat und sagte: ‚Trainer, im März werde ich zur Verfügung stehen, wenn die harten Spiele kommen.‘ Er ist der Spiegel, in den alle jungen Spieler schauen sollten. Ich hoffe, der Madridismo weiß um das Glück, das wir haben, ihn in diesem Klub zu haben. Sie sollen ihm für seine Anstrengung, Persönlichkeit und seinen Charakter immer dankbar sein. Ich kann nur wunderbare Dinge über Don Antonio Rüdiger sagen.“
… Daniel Carvajal, für den es mit einer Nominierung in Spaniens WM-Kader schlecht aussieht: „Ich muss an Real Madrid denken. Das habe ich getan, als ich Carvajal aufgestellt habe. Gegen Elche konnte er 90 Minuten spielen. Das hilft ihm, um an Rhythmus zu gewinnen und uns weiterhin zu helfen. Auch in den Spielen gegen Manchester City kam er zum Einsatz. Er steht zur Verfügung und ist ein Spieler, dessen Bedeutung weit über das hinausgeht, was er auf dem Platz leistet – was auch sehr wichtig ist. Das können wir nicht abstreiten. Seine Wichtigkeit in der Kabine hilft den Mitspielern sehr. Das brauchen wir: einen Leader. Für mich ist ein Leader jemand, der Anführer auf und neben dem Platz sein kann. Du bist entweder überall ein Leader oder du bist kein Leader.“
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… die Nachwuchsspieler: „Man muss beachten, dass in der Mannschaft von Real Madrid die besten Spieler der Welt sind. Die Spieler aus der Jugend haben nicht nur gezeigt, dass sie uns helfen können, sondern in einer sehr schwierigen Phase der ersten Mannschaft auch ein großartiges Niveau an den Tag gelegt. Vor uns liegen hoffentlich noch jede Menge Spiele und sie werden mit Sicherheit wieder zum Einsatz kommen: Thiago, aber auch Manuel Ángel, der es in den Minuten gegen Manchester City gut gemach hat. Das Talent von César Palacios konnten wir sehen, (Diego) Aguado hat zuletzt etwas gespielt. Das ist bedeutend. Ich glaube an die Spieler, kenne ihr Potential sehr gut und weiß, was sie mir geben können. Wenn wir alle unsere Spieler zurückgewinnen, werde ich mehr Auswahlmöglichkeiten haben. Wichtig ist, dass die Mannschaft erfolgreich ist und die Nachwuchsspieler bereit sind, wenn die Chancen kommen.“
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