Die Karriere von Niels Hintermann (30) ist zu Ende. Der Zürcher darf sich nach seiner letzten Abfahrt im Ziel von Kvitfjell feiern lassen.
Hier bestreitet Niels Hintermann sein letztes Rennen – und lässt sich feiern. – srf
Das Wichtigste in Kürze
Familie, Freunde und Teamkollegen feiern Niels Hintermann nach seinem letzten Rennen.
Der Zürcher beendet an der Saison-Dernière in Kvitfjell seine Karriere.
Mitte März lässt Niels Hintermann in Courchevel die Bombe platzen: Der 30-jährige Speed-Crack beendet seine Karriere nach dieser Saison.
Niels Hintermann verkündet seinen Rücktritt: «Ich will nicht mehr mein Leben riskieren.» – SRF
Er sagt: «Ich bin nicht mehr bereit, das Leben so zu riskieren, wie ich es müsste. Mir wurde mit der Therapie ein zweites Leben geschenkt. Ich will damit nicht leichtfertig herumspielen.»
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Bei Hintermann wurde im Oktober 2024 Lymphdrüsenkrebs diagnostiziert. Die Saison 2024/25 musste er deshalb auslassen – auf diesen Winter hin kehrte er zurück.
Heute hat Hintermann in Kvitfjell sein letztes Rennen absolviert – und durfte sich im Ziel feiern lassen. Bei der Abfahrts-Dernière in Norwegen startet der Zürcher als 24. und Letzter.
Niels Hintermann hat seine Karriere beendet. – keystone
Im Ziel warten die Team-Kollegen mit Champagner-Flaschen und feiern ihren abtretenden Kollegen.
Im Interview mit SRF sagt er zum Abschied: «Es hat Spass gemacht, nicht mehr auf eine Linie schauen zu müssen und die Sprünge nicht mehr zu drücken. Ich wollte alles aufsaugen, aber vor dem Rennen war mir klar, dass ich mich nochmal konzentrieren muss.»
Rückblickend auf seine Karriere sagt Niels Hintermann: «Es ist schön, es war eine unglaubliche Reise, die erleben durfte. Ich habe sicher für die eine oder kontroverse Aussage gesorgt. Aber ich habe mir immer gesagt, ich will nicht lügen sondern immer ehrlich sein.»
Das Klassement der letzten Abfahrt der Saison. – fisski.com
Der Sieg im letzten Abfahrts-Rennen geht an Dominik Paris, Zweiter wird Franjo von Allmen. Platz drei geht an Vincent Kriechmayr. Disziplinen-Sieger Marco Odermatt beendet das Rennen auf Rang 7.