MCH GroupDas «Basel Project» soll schon 2027 starten

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Der Messekonzern schreibt wieder schwarze Zahlen und konkretisiert seine neue globale Veranstaltungsreihe zu Zukunftsthemen.

Die MCH Group hat ihr Ergebnis für das Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht.Die MCH Group hat ihr Ergebnis für das Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht.

Bild: Kenneth Nars

Die Website ist bereits aufgeschaltet «baselproject.com» . Mehr als das ikonische Himmelsfenster durch die runde Fassade des Basler Messezentrums zeigt sie jedoch nicht ausser dem Motto: «What we can imagine, we can build» («Was wir uns vorstellen können, das können wir bauen»).

Was das Projekt der MCH Group genau bringen soll, ist noch vage. Der Konzernchef Andrea Zappia schreibt in der Präsentation der Jahreszahlen lediglich: «Mit dem Futurific Institute bereitet die MCH Group eine neue globale Veranstaltungsreihe vor, die Zukunftsthemen durch Konferenzen, Challenges und öffentliche Formate sichtbar macht.»

Doch anders als durch die Veröffentlichung durch «Vanity Fair» bekannt, erklärt Zappia: «Der Start ist für 2027 geplant – beginnend in Basel». Bisher war von einem zweijährigen Vorlauf die Rede.

18 Millionen Franken Gewinn

Die Kommunikation erfolgt gleichzeitig mit den Geschäftszahlen für das Jahr 2025. Nachdem der Messekonzern im Vorjahr noch knapp eine schwarze Null geschrieben hat, resultiert nun ein solider Gewinn von 18 Millionen Franken. Auch der Cash-flow ist mit 30 Millionen Franken deutlich positiv, wobei knapp die Hälfte des Betrags dem Verkauf einer Liegenschaft zu verdanken ist.

Die höhere Profitabilität erfolgt bei einem tiefer ausgewiesenen Umsatz, was jedoch auf Währungsverluste zurückzuführen ist. Um diesen Effekt bereinigt, weist das Unternehmen einen um 2 Prozent höheren Ertrag aus.

Abgeschlossen ist der Umbau des Konzerns, mit dem die Art Basel ins Zentrum gesetzt wurde. Die Art Basel bleibe die wichtigste Ergebnissäule und der zentrale Wachstumstreiber der Gruppe, heisst es in der Mitteilung. Dazu gehört die neu lancierte Art Basel Qatar oder die Art Basel Awards. Auch die neue Veranstaltungsplattform soll bei der international eingeführten Marke «Art Basel» andocken.

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