The Pokémon Company hat den offiziellen Release-Termin für „Pokémon Champions“ verkündet, doch die Vorfreude auf den bevorstehenden Free-to-Play-Start wird von den ersten Details zur Monetarisierung und dem Battle-Pass getrübt.
Mit „Pokémon Champions“ kündigte The Pokémon Company im Rahmen des letztjährigen Pokémon Day einen brandneuen kompetitiven Ableger an, der sich als moderne Antwort auf den N64-Klassiker „Pokémon Stadium“ versteht.
So verzichtet der kostenlose Free-to-Play-Titel auf eine offene Welt oder eine klassische Story und rückt stattdessen das Kräftemessen zwischen den Trainern und ihren Taschenmonstern in den Fokus. Und nun wurde der offizielle Release-Termin verkündet, sodass feststeht, ab wann Spieler endlich in den Ring steigen können.
Release am 8. April mit technischem Boost für Switch 2
Demnach dürfen Besitzer einer Nintendo Switch am 8. April 2026 loslegen, wenn „Pokémon Champions“ seinen weltweiten Release feiert.
Und auch Switch-2-Spieler gibt es gute Neuigkeiten: Pünktlich zum Launch wird ein kostenloses Update bereitgestellt, das die visuelle Performance für die neue Nintendo-Konsole optimiert. So sollen höhere Auflösungen und flüssigere Animationen die rundenbasierten Kämpfe moderner denn je wirken lassen.
Die angekündigte Mobile-Version von „Pokémon Champions“ wird hingegen erst später nachgereicht, nämlich noch im Laufe des Jahres. Ein konkretes Datum steht hier allerdings noch aus. Fest steht jedoch: Als Free-to-Play-Titel kann das Spiel auf sämtlichen Plattformen völlig kostenlos heruntergeladen werden.
Das Free-to-Start-Modell: Was kostet der Spaß?
Dafür wird „Pokémon Champions“ aber auch verschiedene Möglichkeiten bieten, sein echtes Geld im Spiel loszuwerden, etwa mit einem Starter-Pack oder dem Battle-Pass. Und dank Berichten von Serebii (via Insider Gaming) sind die japanischen Preise bereits bekannt, die einen guten Ausblick auf den hiesigen Markt geben dürften:
Starter-Pack (ca. 6,00 Euro): Enthält 50 zusätzliche Box-Plätze für Pokémon, 30 Team-Tickets, 50 Training-Tickets und exklusive Kampfmusik aus „Pokémon: Let’s Go“.
Battle Pass (ca. 9,00 Euro pro Saison): Spieler können durch Ranglisten-Kämpfe Punkte sammeln, um Items, Icons und die begehrten Mega-Steine freizuschalten.
Mitgliedschaft (ca. 4,00 Euro mtl. / 44,00 Euro jährlich): Ein Abo-Modell, das monatliche Boni verspricht, deren genaue Details aber noch unter Verschluss gehalten werden.
Ein Kernfeature von „Pokémon Champions“ ist außerdem die Einbindung von „Pokémon Home“. Dadurch können Spieler ihre über Jahre trainierten Lieblinge aus „Karmesin & Purpur“, „Pokémon-Legenden: Z-A“ oder sogar „Pokémon GO“ importieren und in den Kampf schicken.
Wer keine eigene Sammlung besitzt, kann auf das neue Rekrutierungssystem setzen. Hier steht jeden Tag ein zufälliges Leih-Pokémon kostenlos zur Verfügung, das für eine Woche genutzt werden kann. Wer seine Favoriten permanent behalten möchte, muss jedoch Siegpunkte investieren, die man durch Kämpfe verdient, oder auf spezielle Team-Tickets zurückgreifen.
Wie wichtig „Pokémon Champions“ für Nintendo und The Pokémon Company wird, macht obendrein der E-Sports-Fokus deutlich: Bereits im Mai 2026 wird das Spiel bei den Indianapolis Regionals erstmals im offiziellen Turnierbetrieb eingesetzt, bevor es im August das Hauptspiel der Pokémon World Championships 2026 in San Francisco wird. Damit löst es „Karmesin & Purpur“ nach zwei Jahren als Turnier-Standard ab.
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