GastronomieStucki erhält Baubewilligung und schliesst im Oktober

Nach langem Hin und Her erhält Tanja Grandits die Baubewilligung für den Ausbau ihres Gourmet-Restaurants auf dem Bruderholz. Was während des Umbaus mit den Mitarbeitenden geschieht, ist offen.
Darf nach langer Wartezeit bauen: Tanja Grandits in der Küche ihres Restaurants Stucki.
Bild: Keystone
Das Basler Spitzenrestaurant Stucki von Tanja Grandits steht vor einer umfassenden Sanierung. Wie das Unternehmen in einer Medienmitteilung schreibt, bleibt das Restaurant noch bis Ende Juni regulär geöffnet. Ab Juli gibt es nur noch abends sowie am Samstag auch mittags warme Küche, bevor ab Oktober für gut ein Jahr komplett geschlossen wird. Die Wiedereröffnung ist für November 2027 geplant.
Die Baubewilligung ist nun erteilt, nachdem frühere Ausbaupläne wegen Einsprachen und Auflagen der Behörden angepasst werden mussten. Insbesondere muss ein grösserer Abstand zwischen Alt- und Neubau eingehalten und mehr Grünfläche geschaffen werden. Die geplante «Kochmanufaktur» hatten die Behörden als zonenkonform eingestuft und darf nun realisiert werden – so kann die Feinkostproduktion künftig zentral beim Restaurant erfolgen und Fahrten zwischen Dornach und dem Bruderholz entfallen.
Ein Popup-Restaurant in der Innenstadt?
Für die rund 50 Mitarbeitenden bleibt die Situation während der langen Umbauzeit unklar. «Wir sind uns unserer sozialen Verantwortung bewusst und stehen in engem, persönlichem und kontinuierlichem Austausch mit unseren Mitarbeitenden», sagt Tanja Grandits. Es werden individuelle Lösungen und neue Projekte geprüft, zudem prüft Grandits ein provisorisches Angebot in der Basler Innenstadt inklusive Shop. Das zweite Restaurant von Tanja Grandits, das zunächst als Provisorium während den Umbauarbeiten geplant war, bleibt regulär geöffnet.
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