Sein Gesprächspartner Alexis Troy ist ebenfalls ein großer Fan der «Gladbach»-Zeile. Für ihn habe Summer damit eine «deutsche Realität zusammengefasst». Man kosumiere und rezitiere laut dem Produzenten hierzulande viel internationale Kultur – in Summers Fall «Bad and Boujee» von den Migos. Wenn man dann aber dem Ganzen keine eigene, deutsche Identität hinzufüge, sei es schwierig für hiesige Fans, sich damit zu identifizieren, so Alexis Troy. Deswegen finde der Produzent es super, dass Summer Cem mit der «Gladbach»-Line zeigt, dass er das damalige amerikanische Trap-Genre zwar fühlt, aber gleichzeitig mahnt, dass er «immer noch in NRW» sei. Summer Cem stimmt zu und bestätigt, dass dieser Kontrast «genau das» sei, was er bei der ikonischen Zeile von «Yallah Goodbye» erzeugen wollte. Er sei zu der Zeit ein großer Fan der Migos gewesen und sogar in das damals noch unveröffentlichte «Culture 2» reinhören dürfen.
Die ganze Folge «Zeitgeist» könnt ihr euch hier anschauen. Ab 37:10 geht es um die ikonische Zeile: