Ein Vater teilte die Warnung in einer regionalen Facebook-Gruppe, nachdem sie ihm mehrfach zugeschickt worden war. Andere Nutzer schildern ähnliche Beobachtungen: Ein schwarz gekleideter Mann soll Jugendlichen gefolgt sein, teils sogar während der Znünipause bei einer Schule. Die Beiträge wurden vielfach geteilt, konkrete Belege fehlen jedoch weitgehend.

Polizei bestätigt Vorfall

Die Kantonspolizei St. Gallen bestätigt laut «Linth-Zeitung» lediglich einen mutmasslichen Vorfall vom 18. März: In einem Bus bei Wagen soll ein Unbekannter obszöne Gesten gemacht und ein Mädchen unsittlich berührt haben. Die Ermittlungen laufen. Gleichzeitig bestätigte die Polizei ein Schreiben der Schule Eschenbach über eine verdächtige Person. Diese sei bekannt und greifbar, die Polizeipräsenz wurde erhöht.

Polizei warnt vor Spekulationen

Die Behörden rufen zu Besonnenheit auf. Unbestätigte Warnungen in sozialen Medien könnten Ermittlungen erschweren und unnötige Angst schüren. Beobachtungen sollten direkt der Polizei gemeldet werden. Gleichzeitig empfiehlt sie, Kinder altersgerecht zu sensibilisieren und einfache Verhaltensregeln zu besprechen.