Aufgrund eines Brandes von rund 30 Kabeln im Bahnhof Lausanne, der den ersten Ermittlungen zufolge auf einen pyrotechnischen Gegenstand aus einem Fanzug zurückzuführen ist, ist der Bahnverkehr zwischen Lausanne und Prilly-Malley seit Sonntagabend 20:45 Uhr unterbrochen. Am Montag verkehren zwischen Lausanne, Prilly-Malley und Renens zwei Extrazüge pro Stunde und Richtung sowie zahlreiche Ersatzbusse. Die SBB setzt alles daran, den Bahnverkehr so schnell wie möglich wieder aufzunehmen. Die Schäden sind gross, die Prognose für die vollständige Wiederinbetriebnahme noch nicht bekannt. Die SBB rät von Reisen zwischen Lausanne und Renens mindestens bis Dienstagmorgen ab.
Am Sonntag, 15. Februar, gegen 20:45 Uhr, gerieten im Bahnhof Lausanne beim Perron 1, Seite Renens, rund 30 Kabel zur Steuerung der Weichen und Signale in Brand. Nach den ersten Untersuchungen scheint ein pyrotechnischer Gegenstand aus einem Fanzug die Ursache dafür zu sein. Dank der schnellen Reaktion der Intervention SBB und der Feuerwehr konnte der Brand rasch gelöscht werden.
Vor diesem Hintergrund und angesichts der vielen Schäden können nur sehr eingeschränkt Züge zwischen Lausanne und Prilly-Malley verkehren. Zwischen Lausanne, Prilly-Malley und Renens verkehren pro Stunde und Richtung zwei Extrazüge. Die Fernverkehrszüge wenden in Renens und Lausanne. Zwischen Lausanne, Prilly-Malley und Renens verkehren Ersatzbusse, es stehen 30 Busse im Einsatz. Am Bahnhof stehen den Kundinnen und Kunden Kundenlenker zur Verfügung. Die SBB empfiehlt den Reisenden, entbehrliche Fahrten zwischen Lausanne und Renens zu verschieben.
Die SBB dankt ihren Kundinnen und Kunden für das Verständnis für diese unverschuldete Situation.
In der Nacht wurde die Schadenanalysen nach einem Brand von rund 30 Kabeln im Bahnhof Lausanne, verursacht durch einen pyrotechnischen Gegenstand aus einem Fanzug, weitergeführt. Aktuell ist klar, dass der Schaden sehr gross ist. Viele Mitarbeitende der SBB arbeiten mit Hochdruck an der Behebung der Schäden. Momentan geht die SBB davon aus, dass es den ganzen Montag Auswirkungen auf den Bahnverkehr geben wird.
Reparaturarbeiten
Angesichts des Ausmasses der Schäden sind die Arbeiten sehr aufwändig, sie dauern ungefähr sechs bis acht Stunden pro Kabel. Die Kabel sind verbrannt und wurden somit vollständig zerstört wurden, ausserdem gibt es rund 1000 Kabelverbindungen. Zum Vergleich: Als es 2023 in Renens zu einem Kabelschaden kam, waren es 500 Verbindungen pro Kabel und diese waren nur abgeschnitten, was zu weniger schweren Schäden als bei einem Brand führte.
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