«Seeds of Change» war das Motto des Teaching Retreats, bei dem über 90 Studierende, Dozierende und Professor:innen zusammenkamen. Ziel war es, die Master-Studiengänge strategisch weiterzuentwickeln: Die Themen reichten vom geplanten «USYS-Seminar» über über das Angebot von Wahl- und/oder Nebenfächern bis hin zu den Praktika und die Ausrichtung der Master-Arbeit.
Ownership stärken – gemeinsam Verantwortung übernehmen
«Wir haben eine grobe Struktur und kennen die Meilensteine des Projekts», erklärte Bruno Studer, Studiendirektor der Agrarwissenschaften den Stand des Projekts. «Heute interessiert es mich, wie Studierende, Dozierende und Professor:innen zu den einzelnen Aspekten der Master-Studiengänge stehen.» Andrea Carminati, Studiendirektor der Umweltnaturwissenschaften, betonte die Bedeutung der Partizipation im Prozess der weiteren Entscheidungsfindung. «Die neuen Studienprogramme sollen den Studierenden, Dozierenden und allen Mitarbeitenden gehören. Deshalb möchten wir die vielfältigen Meinungen und Ideen möglichst vollständig abholen.»
Differenzen sind Daten
Anouk N’Guyen und Manuel Sudau, die beiden Lehrspezialist:innen im Departement, wiesen darauf hin, dass es zwar Einigkeit über die Grundidee gibt – die Ausgestaltung im Detail jedoch unterschiedlich bewertet werde. Die Herausforderung bestehe darin, alle mitzunehmen und gleichzeitig ein innovatives, anpassungsfähiges und attraktives Studienprogramm für die nächsten 15 Jahre zu entwickeln, so ihr Kommentar. Unterschiedliche Sichtweisen seien dabei kein Hindernis, sondern wertvolle Datenpunkte für gute Entscheidungen.