31. März 2026, 10:11 Uhr |
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Mit Search Live erweitert Google seine KI-Suche um eine neue Funktion. Neben Texteingabe und Sprachsuche lässt sich nun auch die Kamera einsetzen, um Fragen zu stellen. Nutzer müssen ein Problem nicht mehr beschreiben, sondern können ein Objekt direkt zeigen. Die KI erkennt den Inhalt des Bildes und liefert passende Antworten. Damit ergänzt Google die bisherigen Suchmöglichkeiten um eine visuelle Komponente.

So funktioniert Search Live im Einsatz

Die Nutzung von Search Live ist als fortlaufender Dialog aufgebaut. Fragen können per Text, Sprache oder Kamera gestellt werden. Die Antworten erfolgen in Echtzeit, außerdem sind Rückfragen möglich. Der Zusammenhang bleibt dabei bestehen, sodass sich Themen schrittweise vertiefen lassen. Vor allem die Kamera spielt eine wichtige Rolle. Nutzer können ein Möbelstück, ein technisches Gerät oder einen unbekannten Gegenstand zeigen und direkt fragen, wie etwas funktioniert oder was zu tun ist. Die KI analysiert das Bild und gibt eine verständliche Antwort. Grundlage dafür ist das brandneue Modell von GoogleGemini 3.1 Flash Live“, das speziell für diese Form der Echtzeit-Interaktion entwickelt wurde.

Search Live ist im KI-Modus der Google-Suche integriert und über die Google-App auf Android und iOS verfügbar. Der Zugriff erfolgt über das Live-Symbol unter der Suchleiste. Google empfiehlt, Fragen deutlich auszusprechen, damit die KI sie korrekt verarbeiten kann. Wer bereits Google Lens nutzt, findet die Funktion zusätzlich am unteren Bildschirmrand unter „Live“. Die Nutzung kombiniert verschiedene Eingaben: Nutzer können eine Frage stellen, etwas zeigen und anschließend weiter nachfragen. Dadurch entsteht ein durchgehender Dialog, der sich an die jeweilige Situation anpasst.

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Welche Rolle Search Live im Alltag spielt

Search Live ist mit weiteren Google-Diensten verknüpft, während klassische Suchergebnisse weiterhin im Hintergrund sichtbar bleiben. Nutzer behalten somit Zugriff auf Quellen. Im Alltag kann die Funktion in unterschiedlichen Situationen helfen, etwa beim Aufbau eines Produkts, beim Erkennen eines Gegenstands oder bei spontanen Fragen unterwegs. Die Kamera wird dabei zur direkten Schnittstelle der Suche. Dadurch verändert sich die Nutzung der Google-Suche deutlich.

Statt einer reinen Ergebnisliste entsteht ein interaktives System, das visuelle Inhalte verarbeitet und darauf reagiert. Die Funktion ist für Nutzer mit aktiviertem KI-Modus verfügbar und soll weltweit in allen Sprachen funktionieren.