Im Zuge der Jubiläen seiner beiden Alben «Reasonable Doubt» und «The Blueprint» hat sich Jay-Z für ein Interview mit GQ zusammengesetzt. Im Gespräch mit Frazier Tharpe spricht der Hiphop-Mogul neben dem Rap-Geschäft und den Meilensteilen seiner Karriere erstmals auch über die Missbrauchsvorwürfe, die im Zuge des Diddy-Falls 2024 gegen ihn erhoben worden sind.
Jay-Z über Missbrauchsklage: «Das hat mein Herz gebrochen»
Im Interview erklärt Jay-Z, dass es ihm das «Herz gebrochen» hätte, als er erfahren hat, dass er neben Diddy in einer Missbrauchsklage genannt wird. Im Dezember 2024 hat eine anonyme Frau ihn und den Bad Boy Records-Chef beschuldigt, sie vergewaltigt zu haben. Er habe am Abend der Premiere des Films «Mufasa: Der König der Löwen», in dem seine Tochter Blue Ivy eine Rolle spielt, von den Anschuldigungen erfahren. Hov habe sich trotz der einsetzenden Berichterstattung über die Klage dazu entschieden, zusammen mit seiner Familie bei der Premiere aufzutauchen. Der Roc Nation-Chef sei der Situation damals selbstbewusst begegnet, da er sich keiner Schuld bewusst gewesen sei. Dennoch hätten die Anschuldigungen Jay-Z viel Kummer bereitet: