NationalmannschaftDiese ehemaligen Spieler des FC Basel könnten an die WM 2026 fahren

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Seit heute steht fest, welche 48 Teams an der WM in den USA, Kanada und Mexiko teilnehmen. Bénie Traoré dürfte der einzige aktuelle Basler sein, der mit dabei ist. Doch es gibt zahlreiche weitere wahrscheinliche WM-Spieler, die FCB-Vergangenheit haben.

Kai Havertz kann von Jonas Adjetey kurz vor der Strafraumgrenze nur mit einem Foul gestoppt werden. In der nächsten Aktion sorgt ein Handspiel des Ghanaers für einen Elfmeter.Kai Havertz kann von Jonas Adjetey kurz vor der Strafraumgrenze nur mit einem Foul gestoppt werden. In der nächsten Aktion sorgt ein Handspiel des Ghanaers für einen Elfmeter.

Bild: AP/Matthias Schrader

Jonas Adjetey klebt in diesem Jahr das Pech an den Füssen. In den jüngsten beiden Testspielen mit Ghana verursachte der Innenverteidiger sowohl gegen Österreich (1:5) als auch gegen Deutschland (1:2) einen Elfmeter. Die beiden Niederlagen führten dazu, dass Trainer Otto Addo vier Stunden nach Abpfiff gegen Deutschland entlassen wurde. Auch in Wolfsburg, wo er seit Januar spielt, verschuldete Adjetey bereits einen Elfer. Und mit VfL-Trainer Daniel Bauer und FCB-Trainer Ludovic Magnin erlebte Adjetey in den ersten drei Monaten dieses Jahres bereits drei Trainerentlassungen und gewann nur ein Spiel. In sportlich schwierigen Zeiten hilft der Blick nach vorn. Denn für Ghana und höchstwahrscheinlich auch Adjetey steht im Sommer in den USA, Kanada und Mexiko mit der WM und den Spielen in Gruppe L gegen England, Kroatien und Panama ein absolutes Highlight an. Ein Turnier, bei dem auch 19 weitere Spieler, die schon für den FC Basel gekickt haben, teilnehmen könnten.

Mit Silvan Widmer, Noah Okafor, Manuel Akanji, Granit Xhaka, Dan Ndoye, Breel Embolo und Eray Cömert bot der ehemalige FCB-Trainer Murat Yakin zuletzt gleich sieben Ex-Basler auf. Auch Cedric Itten, Zeki Amdouni und Andi Zeqiri könnten noch auf den Nati-Zug aufspringen. Die Schweiz trifft in Gruppe B auf Kanada, Bosnien und Katar.

Damit wäre ein Duell mit Adrian Barisic und Liam Millar möglich. Der bosnische Innenverteidiger verpasste zwar verletzungsbedingt die erfolgreichen Playoff-Spiele gegen Italien und Wales, gehörte davor aber regelmässig zum Aufgebot von Sergej Barbarez. Für Millar, der am Mittwoch beim 0:0-Testspiel gegen Tunesien zum Man of the Match gewählt wurde, ist die WM im eigenen Land besonders speziell.

In Gruppe D spielt Paraguay, wo Omar Alderete Stammspieler ist und auch Blas Riveros im Herbst 2025 noch für sein Land spielte.

Bénie Traoré gehörte jüngst zum Aufgebot der Elfenbeinküste und machte gegen Schottland und Südkorea seine Länderspiele sechs und sieben. Die WM-Gegner sind in Gruppe E Deutschland, Ecuador und Curacao.

In Gruppe F spielt Tunesien mit Sayfallah Ltaief gegen Schweden, Japan und die Niederlande. In Gruppe G trifft Mo Salah mit Ägypten auf Belgien, den Iran und Neuseeland.

In Gruppe K könnte beim Spiel Portugal gegen die Demokratische Republik Kongo zu direkten Zweikämpfen zwischen Renato Veiga und Charles Pickel kommen. Usbekistan und Kolumbien sind die weiteren Gegner. Pickels Kongo schaffte es in der Nacht auf Mittwoch mit einem 1:0-Playoff-Sieg gegen Jamaika noch an die WM.

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