Nach dem finanziell schwächeren Abschneiden von „Avatar: Fire and Ash“ hatte Regisseur James Cameron Zweifel: Kann man die gesamte Pentalogie abschließen? Doch ein aktuelles Update von Produzentin Rae Sanchini macht nun Hoffnung, dass die Reise nach Pandora doch wie geplant weitergeht.

Bisher galt das „Avatar“-Franchise von Regisseur James Cameron als unantastbare Geldmaschine. Schließlich thront der erste Teil der Sci-Fi-Saga bis heute als erfolgreichster Film aller Zeiten auf dem ersten Platz, während die Fortsetzung den dritten Rang der ewigen Bestenliste belegt.

Das jüngste Kapitel, „Avatar: Fire and Ash“, das im vergangenen Dezember in den Kinos startete, sorgte jedoch für Stirnrunzeln. Zwar war der Film alles andere als ein Flop und konnte die Milliarden-Marke ebenfalls knacken, blieb aber dennoch hinter den astronomischen Erwartungen zurück.

Das weckte Sorgen, ob Disney und James Cameron das Risiko für die geplanten Teile 4 und 5 eingehen würden – zumal der Regisseur selbst Anfang des Jahres noch ungewohnt pessimistische Töne anschlug. Doch jetzt scheint es Entwarnung zu geben.

„Volle Kraft voraus“ für Pandora

So gab Produzentin Rae Sanchini in einem aktuellen Interview mit Inverse (via GamesRadar) nun ein deutliches Signal der Entspannung, was „Avatar 4“ und „Avatar 5“ betrifft. Denn hinter den Kulissen werde bereits intensiv an der Zukunft des Sci-Fi-Epos geschraubt.

Sanchini erklärte den aktuellen Stand der Dinge wie folgt: „Im Moment legen wir den Zeitplan fest. Wir arbeiten hart daran – Budgetierung, Terminierung, Planung und der Aufbau unserer neuen Pipeline für die Filme. Was uns betrifft, heißt es: volle Kraft voraus.“

Ein Statement, das Fans aufatmen lassen dürfte. Besonders der Hinweis auf eine „neue Pipeline“ deutet darauf hin, dass die Produktion effizienter gestaltet wird, um die immensen Kosten besser in den Griff zu bekommen – ein Punkt, den James Cameron zuvor als kritisch für den Fortbestand der Reihe bezeichnet hatte.

Geduld ist gefragt

Trotz der positiven Nachrichten müssen sich Fans allerdings in Geduld üben. Nach aktuellem Stand ist der Kinostart für „Avatar 4“ erst für den 21. Dezember 2029 geplant. Cameron betonte zuletzt, dass er das Feedback des Publikums aus den vorherigen Filmen sehr genau analysiere, um die kommenden Teile entsprechend zu optimieren.

Spannende Details gibt es aber schon zum Cast: Cameron bestätigte bereits, dass Schauspielerin Michelle Yeoh („Everything Everywhere All at Once“) im vierten Teil eine tragende Rolle übernehmen wird. Entgegen früherer Gerüchte wird sie jedoch keine menschliche Wissenschaftlerin spielen, sondern als Na’vi namens Paktu’eylat zu sehen sein.

Das große Finale, „Avatar 5“, ist schließlich für den 19. Dezember 2031 angesetzt und soll die Pandora-Saga zu ihrem wohlverdienten Abschluss bringen. Dass die Wartezeit auf das Finale nicht ganz so lang ausfällt wie gewohnt, begründete der Regisseur mit dem Produktionsablauf: „Wenn wir weitermachen, drehen wir 4 und 5 zusammen. Teil 2 und 3 bildeten eine große Geschichte, 4 und 5 sind das nächste Kapitel“, so Cameron.

Sollten die Filmfortsetzungen wider Erwarten doch noch scheitern, hätte Cameron übrigens bereits einen Notfallplan in der Schublade, um die offenen Handlungsstränge zu beenden: „Ich werde ein Buch schreiben und alle Fragen beantworten“, versicherte er für den Fall der Fälle.

Startseite
Im Forum diskutieren

Bei Links zu Amazon, Media Markt, Saturn und einigen anderen Händlern handelt es sich in der Regel um Affiliate-Links. Bei einem Einkauf erhalten wir eine kleine Provision, mit der wir die kostenlos nutzbare Seite finanzieren können. Ihr habt dabei keine Nachteile.