Mit weit über 50 Wagen war der Altstätter Fasnachtsumzug der wohl grösste Umzug in der näheren Umgebung und machte damit Altstätten alle Ehre. Tausende Besucher versammelten sich am Sonntagnachmittag im Städtli und an der Bahnhofstrasse, um gemeinsam Fasnacht zu feiern.

Liebe zum Detail

Der Altstätter Fasnachtsumzug war besonders, da er neben den heimischen Guggen und Sujets auch diverse internationale Formationen beherbergte. So war unter anderem eine Gruppe aus Salzburg dabei. Einmal mehr  ist es den Organisatoren gelungen, einen unvergesslichen Fasnachtstag vorzubereiten.

Die Sujets der einzelnen Guggen und Wägen waren bunt gemischt. Reine Guggenmusiken mit bescheidenen Verkleidungen wechselten sich ab mit Gruppierungen, die ihren Festwagen bis ins kleinste Detail ausgearbeitet haben. Ein besonders gutes Beispiel sind die Riettüfel Triber aus Altstätten. Ihr «Leichenwagen» war nicht einfach nur eine Kulisse: Die schaurig-schöne Dekoration fügte sich gut in das Gesamtbild ein.

Besonders der sich bewegende und rauchende Sarg in Kombination mit der unheimlichen Musik liess eine gruselige Stimmung aufkommen. Zeitweise fühlte man sich an die WWE-Intros von «The Undertaker» erinnert. Dieser hatte ja nicht umsonst den Spitznamen «Deadman».