LONDON (IT BOLTWISE) – Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Alzheimer möglicherweise nicht im Gehirn, sondern in entzündeten Körpergeweben beginnt. Diese Entdeckung könnte erklären, warum viele Alzheimer-Medikamente bisher enttäuscht haben. Die Studie zeigt, dass genetische Risikofaktoren für Alzheimer in Organen wie Haut, Lunge und Darm stärker ausgeprägt sind als im Gehirn.
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Alzheimer wird traditionell als eine Krankheit betrachtet, die im Gehirn beginnt, wo sich fehlgefaltete Proteine ansammeln und Neuronen schädigen. Doch eine neue genomische Analyse legt nahe, dass die ersten Anzeichen von Alzheimer durch Entzündungen in sogenannten Barriereorganen wie Haut, Lunge oder Darm ausgelöst werden könnten. Diese Entzündungen könnten Jahrzehnte vor den ersten Gedächtnisverlusten auftreten.
Die Forscher um César Cunha vom Novo Nordisk Foundation Center for Basic Metabolic Research in Dänemark haben genetische Daten von über 85.000 Alzheimer-Patienten und etwa 485.000 Kontrollpersonen analysiert. Dabei stellten sie fest, dass viele der mit Alzheimer assoziierten Risikogene außerhalb des Gehirns, insbesondere in Immunzellen und Barrieregeweben, aktiv sind.
Diese Erkenntnisse werfen ein neues Licht auf die Rolle von Entzündungen bei der Entstehung von Alzheimer. Die betroffenen Gewebe sind täglich Mikroben, Allergenen und Toxinen ausgesetzt und reagieren mit Entzündungen, die chronisch werden können. Genetische Varianten könnten beeinflussen, wie stark der Körper auf solche Reize reagiert und ob diese Immunaktivität letztlich das Gehirn beeinträchtigt.
Besonders auffällig war, dass die höchste Expression der Alzheimer-assoziierten Gene im Alter von 55 bis 60 Jahren auftrat. Dies deutet darauf hin, dass das mittlere Lebensalter eine kritische Phase sein könnte, in der Entzündungen langfristige Schäden verursachen. Frühere Studien, wie eine Langzeituntersuchung in Hawaii, unterstützen diese These, indem sie einen Zusammenhang zwischen hohen Entzündungsmarkern im Blut und einem späteren Alzheimer-Risiko zeigen.
Die neuen Erkenntnisse fordern die Alzheimer-Forschung heraus, ihren Fokus zu erweitern. Bisher dominierte die Amyloid-Hypothese die Diskussionen, doch die aktuelle Studie legt nahe, dass Alzheimer möglicherweise weniger eine reine Gehirnerkrankung ist, sondern ein systemischer Prozess, bei dem das Gehirn nur der Ort ist, an dem der Schaden sichtbar wird.
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Alzheimer: Neue Erkenntnisse zur Rolle von Entzündungen im Körper (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)
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