Kreative Szene mit Herz

Das sogenannte Furry Fandom ist weit mehr als bunte Kostüme. Es handelt sich um eine internationale Subkultur, die sich für anthropomorphe Tiere begeistert; also Figuren, die menschliche Eigenschaften tragen. Viele erschaffen eigene Charaktere, sogenannte «Fursonas», und verleihen ihnen durch Zeichnungen, Geschichten oder eben Fursuits Leben. Die Szene gilt als offen, kreativ und gemeinschaftsorientiert.

Auch in der Schweiz präsent

Auch hierzulande ist die Szene gewachsen. Treffen, Online-Communities und gelegentliche öffentliche Auftritte zeigen: Die «Furries» sind längst keine Randerscheinung mehr. Der Auftritt in Rapperswil wirkte dabei nicht laut oder aufdringlich eher wie ein freundlicher Farbtupfer im Osterwochenende. Und ganz ehrlich: Ein bisschen mehr Farbtupfer würden unserer Altstadt manchmal gar nicht schaden.