Nachdem zuletzt immer wieder über eine mögliche Verzögerung der PS6 spekuliert wurde, sorgt ein bekannter Hardware-Leaker nun für Zuversicht: Der Launch von Sonys Next-Gen-Konsole wird wohl eher früher als später erfolgen – darauf würden die aktuellen Aktivitäten bei AMD hindeuten.

Mehr als fünf Jahre nach dem Marktstart der PS5 richtet sich der Blick so langsam auf die nächste Generation. Doch während Microsoft die kommende Xbox mit dem Codenamen Project Helix bereits offiziell bestätigt hat, hüllt sich Sony zur PS6 weiterhin in Schweigen.

Und nicht nur das: In den vergangenen Wochen tauchten immer wieder Berichte auf, wonach sich der Launch der neuen Sony-Konsole womöglich verzögern könnte. Aufgrund der steigenden Hardwarekosten wurde spekuliert, dass es erst 2029 oder sogar noch später so weit sein könnte.

Doch nun gibt ein bekannter Insider erneut Entwarnung für alle, die eine drastische Verschiebung der PS6 befürchten – und liefert dafür ein logisches Argument.

AMD verschwendet keine Zeit

Ursprünglich rechnete ein Großteil der Experten und Spieler mit einem PS6-Release gegen Ende 2027 oder Anfang 2028. Doch nach den jüngsten Meldungen mehrten sich die Zweifel. Nicht so beim Leaker Kepler_L2, der in der Vergangenheit bereits mehrfach mit präzisen Infos zu AMD-Hardware glänzte.

Und nachdem er bereits im letzten Monat „das Weihnachtsgeschäft 2027“ als Release-Zeitraum für die PS6 und die nächste Xbox bekräftigte, äußerte er sich im NeoGAF-Forum (via Wccftech) jetzt erneut in seiner gewohnt direkten Art.

Den Vorwürfen einiger Nutzer, er würde sich lediglich in Zweckoptimismus („Copium“) flüchten, entgegnete er ein entscheidendes Argument gegen eine Verschiebung auf 2028 oder später: die wirtschaftliche Logik hinter der Hardware-Entwicklung.

„Welches Copium? Glaubt ihr wirklich, dass AMD Ressourcen für die Validierung von etwas verschwendet, von dem sie glauben, dass es sich verzögern wird?“, so Kepler in einem Beitrag.

Zur Erklärung: Unter Validierung versteht man in der Chip-Entwicklung die finale Testphase, in der sichergestellt wird, dass das Design unter realen Bedingungen fehlerfrei funktioniert – ein extrem kostspieliger sowie zeitintensiver Prozess. Und die Tatsache, dass AMD diese Schritte bereits vollzieht, sei ein starkes Indiz dafür, dass der Zeitplan für einen Release der PS6 Ende 2027 oder Anfang 2028 weiterhin steht.

Vergleiche mit dem PS5-Launch: Funkstille ist normal

Ein weiterer Punkt, der in der Community oft für Verunsicherung sorgt, ist das anhaltende Schweigen seitens Sony. Doch auch hier scheint es Entwarnung zu geben. So versah Kepler den Beitrag des Nutzers Zathalus mit einem Like, der die aktuelle Situation mit dem Jahr 2019 vergleicht – kurz vor dem Launch der PS5.

Wie Zathalus erinnert, waren die Vorzeichen damals nämlich ähnlich: „Die PS4 verkaufte sich 2019 extrem gut, und die Komponentenkosten sowie Knappheiten trafen die Branche im Jahr 2020 aufgrund von Covid hart.“

Doch trotz der widrigen Umstände hielt Sony an seinem Zeitplan fest. Zudem wird daran erinnert, dass die erste offizielle Erwähnung der PS5 erst im April 2019 erfolgte – also lediglich 18 Monate vor dem Verkaufsstart im November 2020. 

Dass wir bis heute noch nichts Offizielles zur PS6 gehört haben, ist für Sony also ein völlig normales Marketing-Prozedere. Obendrein erklärte mit Moore’s Law is Dead erst vor wenigen Tagen ein weiterer Hardware-Leaker, dass die PS6 „nicht mehr viele Jahre entfernt“ sei.

Ein kritischer Punkt bleibt natürlich der Preis – vor allem angesichts der jüngsten Erhöhungen bei der PS5. Doch auch hier machte Kepler zuletzt Hoffnung: Die PS6 könnte bei 699 US-Dollar landen – vorausgesetzt, Sony sei bereit, die Hardware entsprechend zu subventionieren.

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