Das Schweizer Fernsehen SRF berichtete in seiner Tagesschau vom Samstagabend, dass einige ukrainische Flüchtlinge, die in der Schweiz Zuflucht vor dem Krieg gesucht haben, am Samstag in Winterthur zusammen mit einer reformierten Kirchgemeinde das Osterfest gefeiert haben. Denn die Ukrainer, so klärt der Beitrag auf, zelebrieren zwar zur selben Zeit das Fest der Hoffnung, aber mit östlichen Riten wie Ikonen, Liturgien und traditionellem Osterbrot.

SRF zeigt, wie Ukraine-Flüchtlinge mit reformierten Gläubigen Ostern feiern. Wo ist der Beitrag über all diejenigen, die zum Fest mit dem Flix-Bus in die Heimat reisten?
Der Beitrag sollte wohl von der Tatsache ablenken, dass die Flixbus-Verbindung Zürich–Kiew über Ostern einen grossen Ansturm von Menschen mit Schutzstatus S erlebte.
Warum zeigt uns SRF nicht die Wirklichkeit, dass sich nämlich über die Ostertage eine regelrechte Karawane in Richtung Ukraine in Bewegung setzte, wie das Finanzportal «Inside Paradeplatz» berichtete? Und dass die Kriegsgeflüchteten lieber eine 42-stündige Fahrt auf sich nehmen, statt in ihrem Gastland Ostern zu feiern – obwohl das Departement für äussere Angelegenheiten vor Reisen in die Ukraine abrät.
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Doch bei Heimreisen schutzbedürftiger Personen aus diesem Land, drückt das Staatssekretariat gerne ein Auge zu. Wer nicht länger als für 15 Tage pro Quartal zurückreist, muss nicht mit einem Widerruf des Schutzstatus rechnen.
Da fragen sich viele Schweizerinnen und Schweizer, warum wir diese Leute nicht längst definitiv zurückschicken, wenn Ferien in ihrem Heimatland keine Gefahr darstellen. Zumal die meisten hierzulande von der Sozialhilfe leben.