FussballDer Wiler Rekordtorschütze Silvio kehrt zum FCZ zurück

Der 41-Jährige wird per sofort Talentmanager und Koordinationstrainer beim Super-League-Klub.

Silvio, Rekordtorschütze und Publikumsliebling beim FC Wil, vor drei Jahren im Bergholz.Silvio, Rekordtorschütze und Publikumsliebling beim FC Wil, vor drei Jahren im Bergholz.

Bild: Marius Eckert

Silvio beendete die Profikarriere im Frühling 2024 beim SC Brühl und wechselte dann in den Trainerstab der U15-Mannschaft Rheintal/Bodensee, einem Stützpunkt von Future Champs Ostschweiz.

Nun kehrt der brasilianisch-schweizerische Doppelbürger zum FC Zürich zurück. Bei den Zürchern wird er im Talentmanagement sowie als Koordinationstrainer zwischen der ersten Mannschaft und den Nachwuchsteams tätig sein. Silvio absolvierte 2008 13 Super-League-Partien für den FC Zürich.

Seine beste Zeit hatte Silvio beim FC Wil, wo er noch immer Rekordtorschütze und Rekordspieler ist. In der Challenge League erzielte er insgesamt in 325 Spielen 107 Tore und ist damit der zweitbeste Torschütze der Ligageschichte.

2023 verliess Silvio den FC Wil als Publikumsliebling und wechselte für eine Saison zu Brühl in die Promotion League.

Seit 2006 in EuropaSilvio (rechts) in einem Challenge-League-Spiel mit Wil gegen Yverdon.Silvio (rechts) in einem Challenge-League-Spiel mit Wil gegen Yverdon.

Bild: Walter Bieri/Keystone

Silvio suchte in jungen Jahren als Strassenfussballer sein Glück beim Nachwuchs des FC Santos. 2006 wurde er von Spielerberater Dino Lamberti in die Schweiz gebracht.

Zu Beginn deutete wenig darauf hin, dass der FC Wil eine Konstante in Silvios Leben werden würde. Nach eineinhalb Jahren wechselte er nach Zürich, wurde danach immer wieder in die Challenge League ausgeliehen: Wil, Lugano, Lausanne.

Silvio spielte unter anderem auch für Union Berlin in der 2. Bundesliga und Wolfsberg in Österreich. (red)

Mehr zum Thema

RekordspielerFC-Wil-Publikumsliebling Silvio nach seinem Abgang: «Ich wäre noch dabei, wenn wir aufgestiegen wären»

St.Gallen«Wenn ich Tipps im Mentalbereich brauche, gehe ich zu Papa»: Volleyballerin Alicia de Oliveira will es Vater Silvio nachmachen und Profi werden