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Pulheim – „Bares für Rares“ ist seit Jahren eine echte Institution im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Horst Lichter (64) führt hier regelmäßig durch skurrile, faszinierende und manchmal auch fragwürdige Raritäten. In der heutigen Ausgabe gibt es wieder jede Menge denkwürdiger Fundstücke mit spannenden Herkunftsgeschichten.
BILD stellt Ihnen im Folgenden das Highlight der heutigen Folge vor und zeigt außerdem, welche weiteren Raritäten am Donnerstag, dem 9. April 2026, versteigert werden.
Das ist das Highlight der Folge von heute
Susanne aus München brachte heute ein außergewöhnliches Armband zu Horst Lichter. Das Schmuckstück stammt ursprünglich aus dem Besitz ihres Adoptivvaters. Es handelt sich um ein kunstvoll gearbeitetes, etwa aus dem Jahr 1830 stammendes Armband, das mit feinsten Mikromosaiken verziert ist. Die filigranen Glassteinchen stellen verschiedene historische Figuren dar: eine arkadische Hirtin, einen griechischen Offizier, eine Dame von der Insel Kasos sowie einen albanischen Offizier, allesamt inspiriert von den Kupferstichen und Forschungen des Malers Otto Magnus von Stackelberg aus der Zeit um 1825.
Der Experte untersuchte das Armband eingehend und bestätigte, dass das Material 585er Gold und besonders feines Obsidianglas für die Mosaiksteine war. Trotz deutlicher Alterungsschäden und Rissen betonte er den hohen künstlerischen Wert und gab eine Schätzung von 4.200 bis 4.500 Euro: Ein sehr hoher Wert für ein Erbstück dieser Art.

Das Armband weist trotz Beschädigungen einen hohen Wert auf
Foto: ZDF
Im Händlerraum entwickelte sich daraufhin ein spannender Bieterwettstreit, bei dem die Gebote auf 3.100 Euro stiegen. Susanne entschied sich am Ende, das Armband für 3.000 Euro an den Händler Patrick Lessmann zu verkaufen. Sie war überwältigt und zeigte sich sehr zufrieden mit dem Preis.
Alle weiteren Raritäten vom 9. April 2026
Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten von heute und was die Einschätzung des Expertenteams von „Bares für Rares“ dazu ist:
Silbertablett mit Münzintarsien: Klaus aus Berlin brachte ein Silbertablett der Silberwaren-Manufaktur Koch & Bergfeld aus Bremen (ca. 1905/06). Expertin Bianca Berding schätzte den Gesamtwert auf ca. 4.200 bis 4.500 Euro.Handtaschenkollektion aus Mid-Century Design: Heidi und Christiane aus Würzburg stellten eine Sammlung von sechs Handtaschen aus den 1940er bis 1960er Jahren vor. Darunter Perlenstickerei-Taschen aus den USA und Frankreich sowie Lucite-Modelle. Die Expertin taxierte den Gesamtschätzwert auf ca. 470 Euro. Fußball-Tonkrug von 1969 aus Malente: Manu und Simone aus der Nähe von Kiel brachten einen großen Tonkrug mit, der für ein Qualifikationsspiel Deutschland gegen Schottland 1969 angefertigt wurde. Der Krug ist mit gedruckten Autogrammen des damaligen Kaders verziert, darunter Franz Beckenbauer und Helmut Schön. Annika Raßbach schätzte den Wert auf 100 bis 150 Euro.Holzfiguren-Eule und -Löwe von Gualverio Michelangeli: Esther aus München verkaufte zwei handgefertigte Tiere aus Nadelholz mit Metall-Details aus den 1970er/80er Jahren. Die Figuren sind Sammlerstücke von dem italienischen Künstler Michelangeli aus Orvieto. Die Expertin Bianca Berding schätzte sie zusammen auf 700 bis 800 Euro.
Ob und für wie viel Geld die Stücke über den Händlertresen gehen, erfahren Sie in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ um 15:05 Uhr im ZDF.