Zürich tanzt in eine neue Ära: Mit der Vorstellung der Saison 2026/27 hat Ballett Zürich – Direktorin Cathy Marston im Opernhaus ein vielseitiges und spannungsgeladenes Programm präsentiert, das klassische Stoffe neu denkt und zeitgenössische Handschriften in den Fokus rückt. Im Zentrum stehen dabei ein tänzerisches Vermächtnis sowie mutige Neugestaltungen.
Ungewöhnlich Shakespeare-Interpreation
Eröffnet wird die Spielzeit mit einer ungewöhnlichen Interpretation von William Shakespeares «Ein Sommernachtstraum». Die Handlung wird auf einen verlassenen Rummelplatz verlegt und verbindet die Musik von Felix Mendelssohn-Bartholdy mit modernen Klängen aus dem «Concerto for Turntables» von Gabriel Prokofjew. Als besonderer Gast wird der preisgekrönte DJ Mr. Switch auf der Bühne stehen.
Generationen-Treffen
Mit dem zweiteiligen Abend «Slow Rush» treffen zwei Generationen aufeinander: Während Jiří Kylián in «Last Touch First» auf entschleunigte, beinahe schwebende Bewegungen setzt, bringt Stephanie Lake mit einer dynamischen Neukreation Tempo und Energie auf die Bühne.
Ein weiterer Höhepunkt ist «See the music, hear the dance», inspiriert vom legendären Choreografen George Balanchine. Neben dessen Klassiker «Serenade» zeigt das Ballett Zürich auch neue Arbeiten, darunter ein Stück von Cathy Marston sowie das Zürich-Debüt des US-Choreografen Justin Peck.