Was zeichnet die Küche von Mariya aus?
Sie hat mir an einem Chef’s Table ein Menü serviert, das unglaublich raffiniert und fein war. Dabei ist sie weitgehend Autodidaktin – abgesehen von einigen Praktika und dem Programm der Stiftung Uccelin, die sie gemacht hat. Sie hat sich unglaublich viel Wissen angeeignet, das sie jetzt wiederum jungen Leuten auf dem Campus weitergibt. Ein Gericht, das unvergessen bleiben wird, war ein Salat aus grüner und reifer Mango, angerichtet wie eine Blume. Dazu eine Sauce aus Passionsfrucht, Pandan-Öl und Kräutern. Das Schöne daran war auch, dass alle Zutaten auf der Farm von Smiling Gecko wachsen. Auf jeden Fall hat mir das so gut gefallen, dass ich mich spontan zur Botschafterin von Mariya und von Smiling Gecko ernannt habe.
Mit welchem Ziel?
Ich möchte, dass ihre Arbeit einer breiten Öffentlichkeit bekannt wird. Sie hätte zum Beispiel einen Platz auf der Liste «50 Best Restaurants» in Asien oder auch einen Michelin-Stern verdient. Gleichzeitig versuche ich, ihr konkret zu helfen. Zum Beispiel mit Tipps für ihr erstes Kochbuch, das sich gerade in der Entstehung befindet.