Im LLHIL greifen Lehre, Forschung und Praxis direkt ineinander. Ziel ist es, gewonnene Erkenntnisse unmittelbar im Projekt zu testen und so einen wirksamen Beitrag zum Bauen im Bestand und zum adaptiven Re-Use zu leisten. Beide Ansätze sehen vor, die vorhandene Bausubstanz zu erhalten und an moderne Anforderungen anzupassen. So können Ressourcen geschont und CO₂-Emissionen reduziert werden. Die entwickelten Ansätze sollen auch auf weitere Gebäude und Projekte der ETH übertragbar sein. 

Eine zentrale Rolle spielen die sogenannten Input-Projekte. Sie werden in Zusammenarbeit mit dem LLHIL-Planungsteam sowie mit Professuren des Departements Architektur und des Departements Bau, Umwelt und Geomatik entwickelt. In den Input-Projekten werden konkrete Fragestellungen zu Nutzung, Sanierung und Nachhaltigkeit untersucht. Sie werden auf der Website mit Text, Bild und den beteiligten Personen vorgestellt. 

Der Zeitrahmen für die Input-Projekte ist auf drei Jahre (2026–2028) angelegt. Ein strukturierter Auswahlprozess stellt sicher, dass relevante Erkenntnisse gezielt in die Planung und Umsetzung einfliessen. Der Baubeginn ist ab 2030 in Etappen vorgesehen, mit klarer Trennung von Baustelle und laufender Nutzung.