AarauFrau stiehlt im Coop am Bahnhof: 50 Tage Knast

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Eine Ungarin, Mitte 30, gerät zum wiederholten Mal mit dem Gesetz in Konflikt.

Eine Frau stahl aus dem Coop am Bahnhof Aarau, in dem sie ohnehin Hausverbot hatte.Eine Frau stahl aus dem Coop am Bahnhof Aarau, in dem sie ohnehin Hausverbot hatte.

Symboldbild: Leserbild

Dass man für Diebstahl im Knast landet, ist selten – bei unverbesserlichen Straftätern kommt das aber vor. So auch im Fall einer Ungarin aus der Region Aarau. Die Frau Mitte 30 hat im Coop am Bahnhof in Aarau Hausverbot, weil sie offenbar aufgrund ihrer langen Finger bereits einschlägig bekannt ist. Das hinderte sie aber nicht daran, dort im Dezember 2025 wieder zu klauen. Dieses Mal eine Flasche Cola, einen Fruchtsaft und drei Schinken-Gipfeli. Der Warenwert betrug 13 Franken.

Doch die Diebin wurde in flagranti erwischt – und erhält nun eine saftige Strafe. Sie wird wegen Hausfriedensbruchs und wegen geringfügigem Diebstahl zu einer Freiheitsstrafe von 50 Tagen unbedingt verurteilt, dazu zu einer Busse von 200 Franken. Zahlen muss sie ausserdem Strafbefehlsgebühren von total 1200 Franken.

Die Staatsanwaltschaft begründet die «kurze unbedingte Freiheitsstrafe» damit, dass eine ungünstige Prognose vorliege und der bedingte Strafvollzug deshalb nicht gewährt werden könne. Die unbedingte Strafe sei notwendig, um die Frau von der Begehung weiterer Vergehen oder Verbrechen abzuhalten. Es sei auch nicht zu erwarten, dass eine unbedingte Geldstrafe bezahlt oder gemeinnützige Arbeit geleistet würde.

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