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Microsoft nimmt beim Cloud-Dienst OneDrive eine Änderung vor, die viele Nutzer betreffen wird. Ab Mai 2026 gilt eine neue Vorgehensweise beim Löschen von Dateien. Wer den Speicher regelmäßig nutzt, muss sich auf eine angepasste Routine einstellen. Betroffen sind nicht nur Geräte mit Windows 11, sondern auch andere Systeme.

Dateien landen künftig anders im Papierkorb

Wie Microsoft im Microsoft-365-Admincenter (archiviert bei Merill.net) mitteilt, wird das Löschen von synchronisierten Dateien neu geregelt. Künftig werden Dateien, die sowohl in der Cloud als auch lokal gespeichert sind, bei einer Löschung nicht mehr im Papierkorb des PCs abgelegt. Stattdessen verschiebt OneDrive diese direkt in den digitalen Papierkorb des Cloud-Kontos. Wer also versehentlich eine Datei löscht, findet sie nicht mehr auf dem Rechner, sondern ausschließlich online im OneDrive-Papierkorb und muss sie von dort wiederherstellen.

Lokale Dateien bleiben unverändert

Andere Löschvorgänge bleiben unverändert bestehen. Dateien, die ausschließlich online gespeichert sind, landen weiterhin im digitalen Papierkorb. Inhalte, die nur lokal auf dem PC vorhanden sind, werden wie gewohnt im klassischen Papierkorb abgelegt.

Die Neuerung betrifft ausschließlich synchronisierte Dateien zwischen Gerät und Cloud. Microsoft verfolgt mit der Anpassung das Ziel, die Leistung zu steigern. Laut Unternehmen soll die Synchronisation schneller ablaufen. Gleichzeitig will man Verwirrung vermeiden, welche Version einer Datei aktuell ist.

Mehr zum ThemaRollout bis Ende Mai geplant

Bislang wurden gelöschte synchronisierte Dateien sowohl online als auch offline im Papierkorb gespeichert. Das sorgte für Übersicht, könnte aber auch zu Missverständnissen geführt haben. Die neue Regelung ändert dieses Verhalten grundlegend. Nutzer müssen sich daher umgewöhnen, was gerade zu Beginn für Irritationen sorgen könnte. Die Umstellung gilt für OneDrive unter Windows und macOS. Microsoft plant, die Änderung bis Ende Mai 2026 vollständig auszurollen.