Newsblog zur US-Politik

Ermittler in Minnesota machen FBI schwere Vorwürfe

Aktualisiert am 17.02.2026 – 05:54 UhrLesedauer: 20 Min.

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Trauer um den erschossenen Krankenpfleger Alex Pretti in Minnesota: Die Ermittler des Bundestaates sprechen von einem beispiellosen Vorgehen des FBI in dem Fall. (Quelle: Alex Brandon)

Das FBI kooperiert offenbar nicht im Fall des getöteten Alex Pretti. Die US-Regierung setzt voll auf «illiberale» Kräfte in Europa. Alle Entwicklungen im Newsblog.

US-Präsident Donald Trump hält einen US-Militäreinsatz gegen die Regierung in Kuba für nicht notwendig. Auf die Frage, ob Washington die kubanische Regierung ähnlich wie die venezolanische Anfang des Jahres mit einem Militäreinsatz absetzen werde, antwortete Trump am Montag (Ortszeit) vor Journalisten an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One: «Ich glaube nicht, dass das notwendig sein wird.»

Kuba sei «ein gescheiterter Staat», sagte der US-Präsident. Er drängte Havanna, ein Abkommen mit den USA zu schließen. Mit Blick auf die Treibstoffknappheit sprach Trump außerdem von einer «humanitären Bedrohung».

Die Wirtschafts- und Energiekrise in Kuba hat sich durch die US-Blockade von Öllieferungen massiv verschärft. Die USA hatten nach der Gefangennahme und Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro Anfang Januar Venezuelas Öllieferungen an Kuba einstellen lassen. Venezuela war der wichtigste Öllieferant für Kuba.

Eine US-Richterin hat die Wiederherstellung einer vor einigen Wochen abgebauten Freiluftausstellung in Philadelphia über die Geschichte der Sklaverei in den USA angeordnet. Die US-Regierung habe nicht die Befugnis, «historische Wahrheiten zu verschleiern und zu verfälschen», hieß es im Urteil der US-Richterin Cynthia M. Rufe vom Montag. Die Großstadt im US-Bundesstadt Pennsylvania hatte gegen den Abbau der Ausstellung Klage eingereicht.

Rufe berief sich in ihrer Entscheidung auf den Roman «1984» des britischen Schriftstellers George Orwell über einen dystopischen, autoritären Staat. Es sei, «als gäbe es nun das Ministerium für Wahrheit aus George Orwells ‚1984‘ mit seinem Motto ‚Unwissenheit ist Stärke'», schrieb die Richterin in ihrem Urteil. Die US-Regierung behaupte, «sie allein habe die Macht, historische Darstellungen zu löschen, zu verändern, zu entfernen und zu verbergen.»

Die Ausstellung war im Januar von der US-Nationalparkverwaltung (NPS) abgebaut worden. Nach Angaben der Stadtverwaltung von Philadelphia war der Abbau der Ausstellung «vermutlich» eine Folge eines Dekrets, das US-Präsident Donald Trump im März vergangenen Jahres unterzeichnet hatte. Darin forderte der US-Präsident, «die Wahrheit und den Verstand in der amerikanischen Geschichte wiederherzustellen» und die «Verbreitung von spaltender Ideologie» rückgängig zu machen. In dem Dekret wurde die Ausstellung in Philadelphia mit dem Titel «Freiheit und Sklaverei in der Entstehung einer neuen Nation» als Beispiel angeführt.